Meerbusch – Containerstandorte: Saubermobil muss ver­mehrt Abfälle und Schutt entsorgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Containerstandorte im Stadtgebiet, die eigent­lich für die Entsorgung von Altglas sowie Papier und Pappe vor­ge­se­hen sind, wer­den aktu­ell von Unbelehrbaren ver­mehrt zugemüllt.

Offensichtlich durch den zuneh­men­den Kauf im Online-​Handel und den damit ein­her­ge­hen­den Verpackungsmengen, wer­den Kartonagen, trotz bereits über­füll­ter Container, kur­zer­hand vor den Behältern ent­sorgt. Entsprechend sta­peln sich dort Kartons- mitt­ler­weile aber auch Hausmüll, Gelbe Säcke, Sperrmüll und sons­ti­ger Unrat.

Dabei ist es eigent­lich nicht schwer, in Meerbusch Abfälle pro­blem­los, vor­schrifts­mä­ßig und umwelt­freund­lich los zu wer­den: Restmüll, Sperrgut, Grün- und Kunststoffabfälle wer­den abgeholt- wer sich zusätz­lich eine blaue Tonne für Papier und Pappe ange­schafft hat, muss sich auch in die­sem Fall über die Entsorgung keine Gedanken machen.

Größere Mengen an Kartonagen kön­nen zudem bequem und kos­ten­los am Wertstoffhof an der Berta-​Benz-​Straße in Strümp abge­ge­ben wer­den. Dort wer­den dar­über hin­aus ver­schie­denste Abfälle von Baumschnitt bis Elektroschrott angenommen- je nach Art und Menge kos­ten­los oder zu einem über­schau­ba­ren Preis.

Um Lackreste, Farben, Öle oder Leuchtstoffröhren ein­zu­sam­meln, ist regel­mä­ßig das Schadstoffmobil des Rhein-​Kreises Neuss im Stadtgebiet unter­wegs. Die Kosten wer­den aus den Abfallgebühren gedeckt. Die Termine und Standorte sind im Umweltkalender zu finden.

Daher der erneute Appell der Stadtverwaltung: Containerstandorte sind keine Müllkippen! Im Übrigen wer­den durch den Müll nicht Ungeziefer ange­zo­gen und die Nachbarschaft verunstaltet- die Entsorgung der Hinterlassenschaften durch das Saubermobil der Stadt ver­ur­sacht zusätz­li­che Kosten, die am Ende alle Meerbuscherinnen und Meerbuscher zah­len müssen.

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