Kaarst: Hechte im Stadtparksee ausgesetzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – 20 Hechte sor­gen künf­tig im Stadtparksee für ein natür­li­ches Gleichgewicht der Fischpopulation. Sie wur­den von Teichmeister Michael Wilms (Fischzucht Peschkes) und Ann-​Kathrin Esch vom Umwelt- und Klimateam der Stadt Kaarst im See ausgesetzt. 

Die ein­jäh­ri­gen Raubfische sind rund 25 bis 30 Zentimeter groß. Im kom­men­den Sommer wer­den sie aller­dings bereits rund ein Kilo bei gut dop­pel­ter Größe wie­gen. Ein bis zwei Fische pro Tag ste­hen dann auf ihrem Speiseplan.

Und genau das ist auch unser Ziel. Denn aktu­ell haben wir eine Überpopulation von Rotaugen und karpfen­ar­ti­gen Fischen. Um zu ver­hin­dern, dass die Zahl die­ser Fische wie­der unkon­trol­liert steigt, haben wir uns für den Einsatz der Hechte ent­schie­den“, sagt Esch. Der zustän­dige Umweltausschuss hatte die Maßnahme als Teil eines Gesamtpaktes zur Verbesserung der Wasserqualität im Stadtparksee beschlossen.

Bereits im Frühjahr hatte die Stadt den Fischbestand im See durch ein geziel­tes Abfischen ver­rin­gert. Pflanzinseln und neuer Uferbewuchs haben eben­falls dazu bei­getra­gen, die Wasserqualität zu ver­bes­sern. Die Zahl der nun ein­ge­setz­ten Hechte ent­spricht den Vorgaben für ein natür­li­ches Gleichgewicht von Friedund Raubfischen.

Dieses sollte unge­fähr ein Verhältnis von 80 zu 20 Prozent haben. Die Hechte wer­den sich natür­lich ver­meh­ren. Für uns gilt es des­halb, den Fischbestand wei­ter­hin im Auge zu behal­ten und gege­be­nen­falls nach­zu­steu­ern“, sagt Esch. Im kom­men­den Jahr plant die Stadt zudem ein breit ange­leg­tes Gutachten zu erstel­len, das die Flora, Fauna und Wasserqualität des Sees bewertet.

Foto: Stadt
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