Dormagen – Tannenbusch nimmt Tiere aus Versuchsanstalten und Auffangsstationen auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Den Tierpark Tannenbusch nen­nen rund 250 Tiere ihr Heim – und seit neu­es­tem auch Ochsen aus einer Versuchsanstalt, die im Tierpark nun ihren Lebensabend ver­brin­gen dürfen.

Der Park hat ein neues Konzept erar­bei­tet, um Tiere zu schüt­zen: es sol­len nur noch Tiere auf­ge­nom­men wer­den, die aus Versuchsanstalten und Auffangstationen kom­men oder auf der Roten Liste bedroh­ter Tierarten ste­hen. So bie­tet der Tierpark zum Beispiel auch Schafen und Hühnern ein Zuhause, die vom Aussterben bedroht sind.

Die neuen Mitbewohner haben zudem einen päd­ago­gi­schen Wert. „Wir kön­nen so die Wildart und die Haustierart der Ochsen gegen­über­stel­len und erklä­ren, wie sich die Tiere ver­än­dert haben“, sagt Tierpfleger Deniz Lukaszczyk.

Auch bei den Störchen hat sich etwas ver­än­dert. „Normalerweise müss­ten wir den Störchen die Federn kupie­ren, damit sie nicht weg­flie­gen kön­nen, aber das woll­ten wir nicht mehr. Die bei­den Vögel sind aus der Auffangstation und haben Verletzungen am Flügel, sie kön­nen also gar nicht mehr flie­gen“, erklärt Deniz Lukaszczyk. Die Bewohner des Geheges hin­ter dem Ententeich wären in freier Wildbahn nicht über­le­bens­fä­hig und haben so ein siche­res Zuhause gefunden.

Aktuell kön­nen die Tiere nicht besucht wer­den, da der Tierpark Tannenbusch wegen der Corona-​Pandemie vor­erst geschlos­sen hat. Über aktu­elle Öffnungszeiten und Einschränkungen infor­miert der Tannenbusch im Internet unter https://​svgd​.de/​t​a​n​n​e​n​b​u​s​c​h​.​h​tml oder auf Instagram @tierpark_tannenbusch.

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