Neuss – Mobilitätsentwicklungskonzept: Bürgerbefragung Alltagsmobilität

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Wie soll Verkehr künf­tig aus­se­hen? Und wie wird er heute über­haupt wahr­ge­nom­men? Mit einem Online-​Fragebogen fragt die Stadt Neuss ihre Bürgerinnen und Bürger, wie ihre Alltagsmobilität aus­sieht und wel­che Wünsche sie für die Zukunft haben. 

Unter befra​gung​.mobil​-in​-neuss​.de ist die Umfrage für die nächs­ten acht Wochen, also noch bis zum 31. Januar 2021 ver­füg­bar. Die Ergebnisse wer­den auch in das Mobilitätsentwicklungskonzept ein­ge­hen, des­sen Erstellung nun beginnt und bis Ende 2021 dau­ert. Das Engagement wird auch belohnt, denn unter der Teilnehmerschaft wer­den einige attrak­tive Preise ver­lost – ein Pedelec als Hauptgewinn und zahl­rei­che Stadtgutscheine für die Geschäfte der Neusser Innenstadt.

Während die Mobilität der Menschen seit 30 Jahren recht kon­stant war, fin­den in den letz­ten Jahren viele kleine Veränderungen statt. Elektro-​Autos bie­ten ein neues Fahrgefühl, Pedelecs machen das Radfahren kom­for­ta­bler und dank digi­ta­ler Unterstützung kön­nen Kleinbusse in bestimm­ten Gebieten auch ohne fes­ten Linienverlauf alle Menschen an ihr Ziel brin­gen. Allein diese tech­ni­schen Entwicklungen machen Anpassungen im Verkehr erfor­der­lich. Damit künf­tige Entscheidungen leich­ter getrof­fen wer­den kön­nen, wünscht bit­tet die Stadtverwaltung Neuss um zahl­rei­che Antworten in der Befragung.

Als Mobilitätsentwicklungskonzept wird es alle Verkehrsmittel berück­sich­ti­gen – und dafür ist der Blick aller Bürgerinnen und Bürger als täg­lich am Verkehr Teilnehmende wich­tig. Im Ergebnis wird das Konzept zen­trale Projekte für die nähere Zukunft benen­nen. Darüber hin­aus wird es aber auch darum gehen, wie Mobilität in der Zukunft gene­rell posi­tiv gestal­tet wer­den kann, so dass alle sicher und zügig an ihr Ziel kommen.

Dabei wer­den nicht alle Aspekte im Detail geklärt wer­den kön­nen, aber gene­relle Entscheidungsgrundlagen für die wei­tere Entwicklung des städ­ti­schen Verkehrs erar­bei­tet. Mobilität bezeich­net schließ­lich unsere Notwendigkeit nach Ortsveränderungen und bleibt damit eine Grundlage unse­rer moder­nen Gesellschaft – gleich­zei­tig aber sol­len nega­tive Auswirkungen des Verkehrs redu­ziert werden.

(81 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)