Neuss /​Dormagen: Falsche Polizeibeamte aktiv – Senioren erken­nen die Betrugsversuche

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Dormagen (ots) Am Montag (30.11.) erhiel­ten ältere Bürger aus Neuss und Dormagen Anrufe von ver­meint­li­chen Polizeibeamten. Die Betrüger schei­ter­ten jedoch mit ihren Vorhaben.

Bei der Polizei mel­de­ten sich jeweils eine Seniorin aus Neuss und eine Seniorin aus Dormagen, bei denen Unbekannte ange­ru­fen und sich als Kriminalbeamte aus­ge­ge­ben hat­ten. Mit unter­schied­li­chen Geschichten ver­such­ten sie, ihre Opfer zu verunsichern.

Ob es nun die Hausbank war, die mit „krum­men Machenschaften” arbeite und dort angeb­lich das Geld nicht mehr sicher sei oder die fest­ge­nom­mene Einbrecherbande, die auf einem Zettel notiert haben sollte, das Konto der Opfer zu plündern.

Eine sichere „Lösung” lie­fer­ten die Betrüger gleich mit: Das Geld doch schnells­tens in die Obhut der Polizei zu geben. Die älte­ren Damen jedoch beka­men jeweils Zweifel oder schenk­ten den ver­meint­li­chen Polizisten kei­nen Glauben. Sie gin­gen auf keine Forderungen ein und infor­mier­ten die echte Polizei.

Alle han­del­ten somit völ­lig rich­tig! Hier sind Betrüger am Werk, die es geschickt ver­ste­hen, ihre Opfer unter Druck zu set­zen, um an Bargeld und Wertgegenstände zu gelan­gen. Es wird gezielt eine Stresssituation auf­ge­baut, um die Angerufenen in die Irre zu führen.

Machen Sie sich des­halb bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort von Bargeld und/​oder Wertgegenständen fra­gen, geschweige denn anbie­ten, es nur zur Sicherheit abzu­ho­len und auf der Wache zu lagern. Seien Sie gene­rell miss­trau­isch, wenn sich Unbekannte nach Ihren Vermögensverhältnissen erkun­di­gen. Beenden Sie das Gespräch und infor­mie­ren Sie die Polizei.

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