Rhein-​Kreis Neuss – Coronavirus: 4.706 Genesungen – 701 Infektionen – 2.988 Personen in Quarantäne

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss ist aktu­ell bei 701 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Hiervon befin­den sich 65 in einem Krankenhaus. Unverändert 72 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. 

Kreisweit 4.706 Personen sind wie­der von der Infektion gene­sen. Von den der­zeit mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 300 in Neuss, 101 in Grevenbroich, 79 in Dormagen, 67 in Meerbusch, 55 in Kaarst, 42 in Rommerskirchen, 35 in Jüchen und 22 in Korschenbroich.

Der 7‑Tage-​Inzidenz-​Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-​Westfalen (LZG) liegt aktu­ell für den Rhein-​Kreis Neuss bei 107,1.

Insgesamt wur­den im Rhein-​Kreis Neuss seit Pandemie-​Beginn 5.479 Infektionen mit dem Coronavirus bestä­tigt. Zurzeit sind 2.988 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Im Corona-​Testzentrum Neuss sowie durch die mobi­len Testteams sind in der ver­gan­ge­nen Woche 1.741 Testungen vor­ge­nom­men wor­den, in der Vorwoche waren es 1.884. Seit dem 11. März wur­den hier sowie im Testzentrum Grevenbroich ins­ge­samt 31.876 Testungen durch­ge­führt, von denen bis­lang 2.524 posi­tiv waren.

Die Zahlen umfas­sen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen. Das Corona-​Testzentrum Grevenbroich ist nach einem Einbruch sowie einem Brand momen­tan geschlos­sen. Die dort vor­ge­se­he­nen Testungen wer­den im Testzentrum Neuss durch­ge­führt. Hier ste­hen wei­ter­hin aus­rei­chend Kapazitäten zur Verfügung.

Bei den Infektionszahlen sieht Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke ins­ge­samt eine erste posi­tive Tendenz. So sei es gelun­gen, den expo­nen­ti­el­len Anstieg zu stop­pen und die Zahl der Infektionen im Kreisgebiet leicht zu sen­ken. „Trotzdem ist die Zahl der Neuinfektionen noch zu hoch, um dau­er­haft eine Überlastung des Gesundheitssystems aus­schlie­ßen zu kön­nen und eine Kontaktnachverfolgung zu gewähr­leis­ten“, erklärt Petrauschke.

Sein Dank gilt allen, die sich trotz gro­ßer Belastung an die Einschränkungen hal­ten. „Wir müs­sen dies aber wei­ter fort­set­zen und noch inten­si­vie­ren, um unser gemein­sa­mes Ziel zu errei­chen, die Einschränkungen schritt­weise auf­he­ben zu können.“

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen und wei­tere Statistiken fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

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