Bürgermeister Klaus Krützen: „Schlimme Nachricht für den Einzelhandel in NRW – Vorsichtiger Kurs in Grevenbroich war richtig“

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat am Dienstag die von der Landesregierung geplan­ten lan­des­wei­ten ver­kaufs­of­fe­nen Sonntage um Weihnachten gekippt. Hierzu erklärt Bürgermeister Klaus Krützen:

Das ist für den Einzelhandel in Nordrhein-​Westfalen erneut eine schlimme Nachricht, beson­ders für die­je­ni­gen Geschäftsleute, die sich in gutem Glauben auf Sonntagsöffnungen vor­be­rei­tet haben. Es ist bedau­er­lich, dass keine Verständigung mit der Gewerkschaft statt­ge­fun­den hat, die stur an ihrer rein recht­lich begrün­de­ten Position festhält.

Ich hätte erwar­tet, dass in einer solch schwie­ri­gen Situation für den Einzelhandel die Grabenkämpfe des Alltags keine Rolle mehr spie­len und die Gewerkschaft die Interessen der Beschäftigten, die nichts davon haben, wenn Geschäften man­gels Umsatz schlie­ßen müs­sen, stär­ker im Blick hätte.

Das Urteil bestä­tigt aber den Kurs, den wir in Grevenbroich nach der nach einer kurz­fris­ti­gen Klageandrohung erfolg­ten Absage des für Ende Oktober geplan­ten ver­kaufs­of­fe­nen Sonntag gefah­ren haben. Es gibt schlicht keine Rechtssicherheit für eine Sonntagsöffnung der Geschäfte.

Ich setze dar­auf, in 2021 wie­der rechts­si­cher ver­kaufs­of­fene Sonntage durch­füh­ren zu kön­nen, im Verbund mit den belieb­ten Veranstaltungen in den Innenstadt und in Wevelinghoven.“

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