Dormagen – Digitalisierung der Schulen: Stadt inves­tiert mehr als zwei Millionen Euro

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen hat in den zurück­lie­gen­den zwölf Monaten mehr als zwei Millionen Euro in die Digitalisierung der Schulen investiert. 

Ermöglicht wur­den die Investitionen auch durch die Landesförderprogramme „Gute Schule 2020“ und „DigitalPakt Schule NRW“. Bürgermeister Erik Lierenfeld freut sich, dass die maxi­male Fördersumme voll­stän­dig aus­ge­schöpft wurde. „Dieses Geld haben wir mit eige­nen Mitteln auf­ge­stockt und vor allem in eine neue und leis­tungs­fä­hige EDV-​Infrastruktur gesteckt“, erklärt der Bürgermeister.

Neben dem flä­chen­de­cken­den Anschluss der Schulen ans Glasfasernetz wurde auch die benö­tigte Hardware beschafft: Insgesamt 370 Digitale Tafeln, 111 Videokonferenzsysteme für Unterrichtsräume, 70 iPads für Lehrerinnen und Lehrer sowie über 2.000 iPads für die Schülerinnen und Schüler wer­den bis zum Frühjahr 2021 auf alle Dormagener Schulen ver­teilt. „Gerade für das Lernen und Arbeiten aus der Ferne sind diese Endgeräte natür­lich über­all gefragt. Deshalb wer­den die Schulen suk­zes­sive damit aus­ge­stat­tet“, sagt Wolfgang Zimmer, Leiter der Stabsstelle IT bei der Stadt Dormagen.

Bei der Verteilung wer­den soziale Ungleichgewichte berück­sich­tigt: „Schülerinnen und Schüler, in deren Elternhäusern keine Geräte zur Verfügung ste­hen, erhal­ten die Geräte zur kos­ten­lo­sen Nutzung auch für zu Hause“, so Lierenfeld.

An dem größ­ten Digitalisierungs-​Projekt der letz­ten Jahre sind neben der Stabsstelle IT und Digitalisierung auch die Schulverwaltung und der Eigenbetrieb Dormagen betei­ligt. Lierenfeld: „Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für die schnelle Umsetzung. Die aktu­elle Corona-​Pandemie zeigt aber, dass wir in Zukunft noch wei­tere Investitionen in die­sem Bereich brauchen.“

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