Grevenbroich – Stadt ver­leiht Heimatpreis

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Der Rat der Stadt Grevenbroich hat in sei­ner Sitzung am 16.05.2019 beschlos­sen, einen Heimatpreis aus­zu­lo­ben. Ausgezeichnet wer­den soll (über­wie­gend) ehren­amt­li­ches, her­aus­ra­gen­des Engagement für den Heimatstandort Grevenbroich. 

Heimat“ steht hier­bei für das Verbindende, also die Dinge, die die Gemeinschaft, den Ort und die Stadt zusam­men­hal­ten. Der Heimatbezug ist das maß­geb­li­che Kriterium.

Aus den Bewerbungen hat eine Auswahlkommission, die sich aus Bürgermeister Klaus Krützen, dem Ersten Beigeordneten Michael Heesch und je einem Vertreter der Ratsfraktionen zusam­men­setzt, nun drei Preisträger ermit­telt, auf die sich die 5.000 Euro Preisgeld aufteilen:

Der erste Preis geht an den Pfarrverein St. Martinus Wevelinghoven e. V., der zur­zeit mit dem Umbau des Alten Pastorats ein gro­ßes Projekt stemmt: Das Gebäude „Altes Pastorat“ von 1653 ist das älteste Gebäude in Wevelinghoven und von kul­tur­his­to­ri­scher Bedeutung für den Ort. Mit viel Engagement und Überzeugungskraft ist es gelun­gen, dass die­ses Gebäude – wel­ches nahezu dem Verfall preis­ge­ge­ben war – saniert und zukünf­tig als zen­tra­les Gebäudeteil im neuen Gemeindezentrum Martinus Forum inte­griert wird. Das „Alte Pastorat“ soll ein zen­tra­ler Heimat- und Kulturtreffpunkt mit einer iden­ti­täts­prä­gen­den Wirkung im Ort wer­den. Über die Geschichte des Gebäudes hat der Verein einen Film pro­du­ziert, der frei im Internet ein­seh­bar ist und für den er nun aus­ge­zeich­net wurde.

Den zwei­ten Preis erhält die Dorfgemeinschaft Hülchrath, die mit zahl­rei­chen Projekten unter­schied­lichs­ter Art in und rund um Hülchrath nicht nur in die­sem Wettbewerb, son­dern bei­spiels­weise auch im Rahmen der „Unser Dorf hat Zukunft“- Wettbewerbe glänzt.

Der dritte Preis geht an die Kirmesgesellschaft Elsen-​Fürth 1924 e. V., die mit einer „Kirmes to go“ eine abwechs­lungs­rei­che Alternative zum „nor­ma­len“ Kirmesgeschehen auf­ge­legt hat. Bestandteil war dabei bei­spiels­weise eine Schnitzeljagd, in deren Rahmen Kinder zahl­rei­che Fragen zu ihren Heimatstadtteilen beant­wor­tet haben und so viel über Elsen und Fürth ler­nen konnten.

Der dritte Platz erhält 1.000 Euro Preisgeld, der zweite Platz 1.500 Euro, und der erste Platz ist mit 2.500 Euro dotiert. Der Sieger nimmt zudem am Landeswettbewerb teil. Aufgrund der pan­de­mi­schen Lage musste lei­der auf einen Empfang zur Preisverleihung ver­zich­tet wer­den. Die Gewinner wur­den schrift­lich benachrichtigt.

(51 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)