Rommerskirchen – Brücken und Wege: Bauarbeiten am Bahndamm könn­ten 2021 beginnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Mit der Herstellung von Brückenanschlüssen und der Anlegung der Wege am und auf dem Bahndamm könnte nach der­zei­ti­gem Stand der Dinge im Frühjahr 2021 begon­nen werden.

Später als eigent­lich geplant, doch gibt es hier­für gute Gründe. Zu denen zählt nach Auskunft des Amts für Planung, Gemeindeentwicklung und Mobilität unter ande­rem „eine sehr umfang­rei­che und zeit­in­ten­sive Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf.”

Auch wenn im Mai der 75. Jahrestag des Weltkriegsendes began­gen wurde, wer­den in der Gemeinde näm­lich bis in die jün­gere Vergangenheit nach wie vor „Kampfmittel” gefun­den. Unter die­sem Oberbegriff sind neben Bomben auch Patronen, Hand- oder Artilleriegranaten sowie Munition aller Art gemeint. Dabei kann es sich sowohl um so genannte „Blindgänger” han­deln, wie auch um unge­brauchte Kampfmittel.

Die kön­nen auch heute noch min­des­tens genauso bedroh­lich sein wie in den ers­ten Nachkriegsjahren. Potenziell sind sie womög­lich noch gefähr­li­cher, da ange­sichts des Rosts der Zündmechanismus sen­si­bler wird. Nicht zuletzt der Bahndamm und sein Umfeld waren gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wie­der­holt Ziel alli­ier­ter Bomberangriffe.

Bei den Beratungen mit dem Kampfmittelräumdienst wer­den poten­zi­elle Verdachtsflächen ins Auge gefasst. Vom Resultat der Überprüfung hängt ab, wel­che Auswirkungen sich für die kon­krete Gestaltung der Ausschreibungsunterlagen erge­ben. Die Gespräche sind jedoch so weit gedie­hen, dass die Unterlagen in den nächs­ten Wochen ver­öf­fent­licht wer­den sollen.

Gleich im Anschluss an die Herstellung der Wege ist die Errichtung von Landschaftsfenstern und Infotafeln auf dem Bahndamm geplant. Möglichst noch im Herbst 2021 will die Gemeinde nach Abschluss aller Bauarbeiten mit der Anpflanzung von Schwarzpappeln und der Anlage von Ackersäumen begin­nen. Parallel dazu könnte mit der Wiederaufforstung von der­zeit nicht als Wald genutz­ten Flächen begon­nen werden.

Dies gilt etwa für die dem Rampenbau die­nen­den Einrichtungsflächen. Der genannte Zeitplan steht – wie manch ande­res – unter dem Vorbehalt, dass infolge der Corona-​Pandemie keine wei­te­ren Komplikationen und Verzögerungen auftreten.

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