Neuss – Feuerwehr auf die Gefahr in Kellern hin: Gerümpel im Keller ist problematisch

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Mehrere Verletzte, aber glück­li­cher­weise keine Toten: Diese Bilanz eines Kellerbrandes in der Neusser Innenstadt vom ver­gan­ge­nen Wochenende hätte auch weit ver­hee­ren­der aus­fal­len können. 

Auch in der Vergangenheit hat Neuss das sprich­wört­li­che „Glück im Unglück:“ Immer wie­der rückt die Feuerwehr aus, um Kellerbrände im Stadtgebiet zu löschen – so zuletzt in der Innenstadt und in der Nordstadt im September 2020.

Wie am ver­gan­ge­nen Samstag konn­ten die Bewohnerinnen und Bewohner alle geret­tet und die Brände erfolg­reich bekämpft wer­den. Die Auswirkungen der Brandereignisse sind jedoch erheb­lich: Aufgrund der Beschädigungen durch Feuer und Rauch waren oder sind beide Gebäude nicht bewohn­bar und müs­sen auf­wen­dig saniert wer­den, da etwa wich­tige Versorgungsanschlüsse (Strom, Gas) völ­lig zer­stört wurden.

Häufige Ursache einer inten­si­ven Brand- und Rauchausbreitung bei Kellerbränden ist die unkon­trol­lierte Ansammlung von Gerümpel und Sperrgut. Je mehr Brandlast, desto grö­ßer wird häu­fig der Schaden. Die Feuerwehr hat es zudem schwer, in über­füll­ten Kellern zügig zum Brandherd vor­zu­drin­gen. Die Einsatzdauer und die Gefährlichkeit für die Einsatzkräfte steigt mit zuneh­men­der Brandlast.

Bis auf die Lagerung von brenn­ba­ren Flüssigkeiten, wie etwa Kraftstoffen, und Gasen regeln die Brandschutzvorschriften grund­sätz­lich nicht, was an Alltagsgegenständen in den Kellern und Kellerverschlägen ein­la­gert wer­den darf. Daher liegt es an den Bürgerinnen und Bürgern selbst dar­auf zu ach­ten, dass die Brandlast mög­lichst gering­ge­hal­ten wird.

Unnötig auf­be­wahr­tes Gerümpel oder andere brenn­bare Gegenstände füh­ren dazu, dass sich ein zuerst noch klei­ner Entstehungsbrand sehr schnell aus­brei­ten kann. Tritt auch noch der Brandrauch über die Kellertür in den Treppenraum oder gar den Wohnraum ein, so kann er für die Bewohnerinnen und Bewohner schnell sehr gefähr­lich wer­den und Panik auslösen.

Die Feuerwehr warnt daher aus­drück­lich vor über­füll­ten und zuge­stell­ten Kellern. Regelmäßig ent­sorgt wer­den soll­ten aus­ran­gierte Möbelstücke und Elektrogeräte, (Plastik-)Spielzeuge, Matratzen und Kleidung, Altpapier, Spraydosen, Farben und Lacke, Brennbare Flüssigkeiten (z. B. Verdünnungsmittel). Gerade die Wintermonate bie­ten sich an, ein­mal den Keller zu durch­fors­ten und zu entrümpeln.

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