Bei Corona wich­tig: Wohlbefinden erhal­ten und Psyche unterstützen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Kreisvorsitzende der Liberalen Frauen im Rhein-​Kreis Neuss, FDP Kreistagsabgeordnete und Diplom Psychologin, Elena Fielenbach, rät in den Zeiten von Corona dazu, aktiv zu sein, im Alltag struk­tu­riert zu leben und Gewohnheiten bewusst zu etablieren.

Die Pandemie wütet, die Meldungen sind alar­mie­rend, die Maßnahmen restrik­tiv, die Tage wer­den kür­zer, die Kontakte sind eigen­schränkt, das soziale und Arbeitsleben hat sich radi­kal ver­än­dert. All diese Faktoren wir­ken sich nicht gerade posi­tiv auf unsere Psyche aus“, so Diplom Psychologin Elena Fielenbach. Sie weist dar­auf hin, dass Gefühle der Angst, der Ohnmacht, der Wut ent­ste­hen kön­nen, die mit denen von Einsamkeit und Isolation ein­her­ge­hen und stellt fest:

Vor allem, wenn Menschen für eine län­gere Zeit Zuständen von Angst und Unsicherheit aus­ge­setzt sind, kön­nen diese zur Entstehung von psy­chi­schen Störungen (z.B. Angststörungen, Depression, Abhängigkeiten usw.) füh­ren und für die­je­ni­gen, die schon an einer psy­chi­sche Störung lei­den, kann diese schwie­rige Zeit, eine Verschlimmerung der see­li­schen Gesundheit bedeuten“.

Um in die­ser Zeit bes­ser zurecht­zu­kom­men, sollte man dem Alltag eine Struktur geben, denn Struktur gibt Sicherheit. Daher ist es wich­tig, Gewohnheiten im Alltag zu eta­blie­ren: z.B. einen Tagesplan erstel­len, Termine und Pausen fest­le­gen, feste Zeiten für Mahlzeiten, Telefonate und Videokonferenzen set­zen“, betont die Psychologin Elena Fielenbach.

Telefon- und Videoanrufe sind aktu­ell zum zen­tra­len Mittel gewor­den um trotz Einschränkungen im Kontakt zu blei­ben, denn der Mensch ist vor allem ein „sozia­les Wesen“. Durch Videoanrufe kann man trotz Distanz zei­gen, dass man sich nah ist, sich Zeit nimmt und Kontakte wei­ter­hin pflegt. Wichtig ist es außer­dem in einer Phase der Einschränkungen, auch von zu Hause aus, aktiv zu bleiben.

So hel­fen viele Indoor-​Aktivitäten aus der „Lähmungsfalle“ her­aus­zu­kom­men: Malen, Kochen, Basteln, Aufräumen, Tagebuch schrei­ben (z.B. Dankbarkeitstagebuch...) Entspannen (Yoga, Qigong, Meditation...), Webinare und Onlinekurse besu­chen... „Von gro­ßer Bedeutung ist aller­dings auf see­li­sche Warnsignale zu ach­ten, die eige­nen Sorgen mit­zu­tei­len, Hilfe zu suchen und anzu­neh­men. Viele TherapeutInnen bie­ten momen­tan Onlinesprechstunden an“, fügt Elena Fielenbach abschlie­ßend hinzu.

Hilfe und Beratung fin­det man als Betroffene oder Angehörige zudem am Telefon:

  • Telefonseelsorge 0800 11 10 111 oder 0800 11 10 222
  • Kinder- und Jugendtelefon 0800 11 10 333
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016
  • Sucht- und Drogenhotline 01805 31 30 31
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