Rhein-​Kreis Neuss – Landrat Petrauschke: Neuer Kreisvorsitzender des Bundes der Vertriebenen zu Gast

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss und der Bund der Vertriebenen wol­len auch in Zukunft ver­trau­ens­voll zusammenarbeiten. 

Das wurde jetzt im Kreishaus Grevenbroich deut­lich, wo der neue Kreisvorsitzende Gerhard Hosenberg Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke sei­nen ers­ten Besuch abstat­tete. Petrauschke sprach dem Gast seine Glückwünsche zur Wahl aus und wünschte ihm viel Erfolg für seine kom­mende Tätigkeit.

Unser Partnerschaftsbüro wird den Bund der Vertriebenen bei der Ausrichtung von Veranstaltungen in den Kreisgebäuden oder bei der Erstellung von Druckerzeugnissen wei­ter gern unter­stüt­zen“, so der Landrat.

Hosenberg erläu­terte, dass auf­grund der Corona-​Pandemie alle Angebote im zwei­ten Halbjahr 2020 aus­fal­len und auf­grund der Unwägbarkeiten der COVID-​19-​Krise unklar ist, wel­che Veranstaltungen 2021 genau durch­ge­führt wer­den kön­nen. Geplant sind bis­her jeweils in Neuss die Vollversammlung des Kreisverbands im April, der „Tag der Heimat“ im September sowie eine Kranzniederlegung am Volkstrauertag.

Petrauschke ver­wies auf die jahr­zehn­te­lange Partnerschaft des Rhein-​Kreises Neuss mit dem Kreis Mikolów in Schlesien und betonte, dass sich die deutsch-​polnischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg so gut ent­wi­ckelt hät­ten, wie man es nicht hätte erwar­ten kön­nen. Die Corona-​Pandemie zügele der­zeit aber auch die Partnerschaftsaktivitäten.

In die­sem Zusammenhang berich­tete Hosenberg im Beisein von Ruth Harte, der Leiterin des Partnerschaftsbüros, dass es in Polen viele Einschränkungen gibt. So dürf­ten ältere Menschen nur ein­ge­schränkt das Haus ver­las­sen, und Kinder müss­ten zur Schule beglei­tet und wie­der abge­holt werden.

Antrittsbesuch im Kreishaus Grevenbroich (von links): Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Gerhard Hosenberg und Ruth Harte. Foto: S. Büntig/​Rhein-​Kreis Neuss
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