Dormagen: Ermittlungserfolg der Mordkommission – Verdächtiger festgenommen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Horrem /​Remscheid (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei: Nach der Schussabgabe auf einen 43-​jährigen Kölner in Dormagen-​Horrem hat die Polizei einen 34-​jährigen Verdächtigen festgenommen.

Am Samstag, 23.05.2020, gegen 11:20 Uhr, hat­ten Zeugen berich­tet, dass an der Emdener Straße im Industriegebiet Top-​West in Dormagen auf einen Mann geschos­sen wor­den sei.

Der lebens­ge­fähr­lich ver­letzte Kölner im Alter von 43 Jahren war nach not­ärzt­li­cher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wor­den. Das Opfer war zuvor durch drei Männer, von denen min­des­tens einer eine scharfe Schusswaffe mit sich führte, ange­spro­chen wor­den. Nach der Schussabgabe ent­fern­ten sich die drei Verdächtigen mit einem dun­kel­grü­nen Nissan X‑Trail. Das Trio soll rus­sisch mit geor­gi­schem Akzent gespro­chen haben.

Noch am sel­ben Tag war unter Leitung der Polizei Düsseldorf eine Mordkommission ein­ge­rich­tet wor­den. Im Rahmen der umfang­rei­chen Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft Düsseldorf konn­ten vier Tatverdächtige im Alter von 32 bis 38 Jahren aus Köln ermit­telt wer­den. Durchsuchungsmaßnahmen an den Wohnanschriften in Köln führ­ten zum Auffinden mög­li­cher Beweismittel.

Der Aufenthalt eines 34-​Jährigen, der im Verdacht steht, die Schüsse abge­ge­ben zu haben, war zunächst unbe­kannt. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte daher einen inter­na­tio­na­len Haftbefehl gegen den Verdächtigen beantragt.

Am Montag, 26.10.2020, gegen 00:30 Uhr, konnte der Verdächtige in Remscheid fest­ge­nom­men wer­den. Er war zu die­sem Zeitpunkt mit einem Auto unter­wegs und wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle ange­hal­ten und überprüft.

In dem Wagen konn­ten die Polizisten eine scharfe Schusswaffe sicher­stel­len. Ob es sich hier­bei um die Tatwaffe han­delt, wer­den die wei­te­ren Ermittlungen zei­gen. Der 34-​Jährige wurde auf­grund des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

(142 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)