Meerbusch – Bösinghoven: Kampfmittelsondierungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Im Vorfeld der im nächs­ten Jahr begin­nen­den Kanalarbeiten in der Vogelsiedlung im Stadtteil Bösinghoven lau­fen dort aktu­ell Sondierbohrungen. 

Um keine Versorgungsleitungen zu beschä­di­gen, wur­den zunächst ins­ge­samt 20 Suchschachtungen mit einer Größe von einem Kubikmeter aus­ge­ho­ben. Ein Spezialbagger mit Panzerglaskabine hat anschlie­ßend Plastikrohre mit sechs Zentimetern Durchmesser in ein vor­ge­bohr­tes, sie­ben Meter tie­fes Loch eingelassen.

Aktuell wer­den Sonden in die Bohrlöcher hin­ab­ge­las­sen und im so genann­ten Magnetresonanzverfahren, bei dem metal­li­sche Gegenstände erkannt wer­den kön­nen, untersucht.

Das Ergebnis der unter­such­ten Erdschichten wird im Anschluss vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung aus­ge­wer­tet und auf mög­li­che Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg über­prüft. Die Auswertungen wer­den dann dem städ­ti­schen Ordnungsamt mitgeteilt.

Die Sondierbohrungen fin­den im Bereich der Straßen Im Rott, zwi­schen der Bösinghovener Straße und dem Wachtelweg, sowie im Wachtelweg selbst bis zur Kreuzung Fasanenweg statt.

Die Stadt Meerbusch wird dort im nächs­ten Jahr mit den Bauarbeiten zur Verlegung eines neuen Kanals für die Siedlung begin­nen. Da die Möglichkeit besteht, dass sich in dem Bereich Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befin­den, sind die Sondierungsbohrungen im Vorfeld der Baumaßnahme not­wen­dig geworden.

Die städ­ti­schen Vermesser haben die Bohrpunkte par­al­lel ein­ge­mes­sen, damit dort im kom­men­den Jahr die Schwerkraftbrunnen für die Grundwasserhaltung gesetzt wer­den können.

Im kom­men­den Jahr soll in der Vogelsiedlung in Bösinghoven ein neuer Abswasserkanal gebaut wer­den. Weil sich dort Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befin­den könn­ten, fin­den aktu­ell Kampfmittelsondierungen statt. Foto: Stadt Meerbusch
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