Dormagen – Zentrum bean­tragt die Bildung eines eigen­stän­di­gen Finanzausschusses

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – „In den nächs­ten Jahren kom­men auf den Konzern Stadt Dormagen erheb­li­che wirt­schaft­li­che Belastungen zu. 

Die Corona-​Pandemie und die dar­aus resul­tie­ren­den wirt­schaft­li­chen Folgen für den städ­ti­schen Gesamthaushalt wer­den uns in der gesam­ten Ratsperiode 2020 bis 2025 und dar­über hin­aus beschäftigen.

Die finan­zi­el­len Herausforderungen betref­fen die Stadt Dormagen mit­samt ihrer fünf Tochtergesellschaften: SVGD, SWD, DoS gGmbH, evd und TBD“, gibt Michael Kirbach, stell­ver­tre­ten­der Fraktionsvorsitzender, zu bedenken.

Einige der finanz­po­li­ti­schen Kernthemen, die drin­gend eine grö­ßere poli­ti­sche Beachtung fin­den müs­sen, sind die Regelung der Pensionslasten für städ­ti­sche Beamte, die Steuerung der Kassenkredite, die Finanzierung städ­ti­scher Sanierungs- und Bauprojekte, die Zinssicherungsgeschäfte sowie die Prüfung von Jahresabschlüssen. All diese Themen wer­den aktu­ell vom Hauptausschuss und vom Arbeitskreis Finanzen beraten.

Hinzu kommt, dass das Land NRW den Kommunen corona-​bedingt einen grö­ße­ren Verschuldungsspielraum ein­ge­räumt hat. In den kom­men­den Jahren wird sich die Politik in Dormagen neben dem nor­ma­len Haushalt auch mit einem Corona-​Schattenhaushalt beschäf­ti­gen müs­sen. Hier liegt eine immense Verantwortung.

Letztendlich ste­hen und fal­len mit den Finanzen der Stadt und einer gut kon­trol­lier­ten Haushaltspolitik die Möglichkeiten, was wir im Dormagen kon­kret umset­zen kön­nen. Das wirkt sich auf alle Bereiche aus. Aus die­sem Grund ist es höchste Zeit, dass wir der Bedeutung des Themas Finanzen mit einem eige­nen Finanzausschuss poli­tisch künf­tig bes­ser Rechnung tragen.

Daher haben wir einen ent­spre­chen­den Antrag für die Ratssitzung am 12.11.2020 gestellt.” sagt Hans-​Joachim Woitzik. 

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