Korschenbroich – Weitreichende Einschränkungend es öffent­li­chen Lebens

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Ab Montag dem 02. November gilt in Nordrhein-​Westfalen die neue Coronaschutzverordnung. Durch die Verordnung wird das öffent­li­che Leben im Bereich der Freizeitgestaltung mas­siv eingeschränkt. 

Ziel ist es, die Kontakte auf ein not­wen­di­ges Minimum zu redu­zie­ren, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu ver­mei­den. Die Infektionszahlen ent­wi­ckel­ten sich zuletzt auch im Rhein-​Kreis Neuss in Richtung eines expo­nen­ti­el­len Wachstums. Aktuell liegt die Wocheninzidenz für den Kreis Neuss laut LZG NRW bei 148,8 (Stand: 01.11.20 – 0.00 Uhr).

Um wei­ter­hin die Nachverfolgung der Kontakte zu gewähr­leis­ten, soll das öffent­li­che Leben und die damit ein­her­ge­hen­den Kontakte ein­ge­schränkt wer­den. „Wir müs­sen nun gemein­sam daran arbei­ten, dass die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Dies kann jeder Einzelne mit sei­nem per­sön­li­chen Verhalten beein­flus­sen. Bleiben Sie wenn mög­lich zu Hause und schüt­zen Sie so Ihre Mitmenschen.

Nur wenn die Zahl der Neuinfektionen deut­lich sinkt, kön­nen wir ein Stück Normalität zurück­ge­win­nen“, appel­liert Bürgermeister Marc Venten. Vor allem die von der Schließung betrof­fe­nen Betriebe wer­den hart getrof­fen. Bürgermeister Venten hierzu: „Unsere Gastronomen und Betreiber von Freizeiteinrichtungen haben her­vor­ra­gende Hygienekonzepte ent­wi­ckelt und einen hohen Aufwand betrie­ben, um best­mög­lich den Schutz der Besucherinnen und Besucher sicher­zu­stel­len. Sie trifft die Schließung natür­lich sehr hart. Ich hoffe daher auf die glei­che Solidarität und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei­spiels­weise für ört­li­che Gastronomen. Diese kön­nen wei­ter Speisen außer Haus ver­kau­fen. Die Wirtschaftsförderung arbei­tet wie im Frühjahr an einer Lösung hier gezielte Kaufanreize zu setzen.“

Am Wochenende kon­trol­lier­ten Teams des städ­ti­schen Ordnungsamtes bereits die Einhaltung der Sperrstunde ab 23 Uhr für gas­tro­no­mi­sche Einrichtungen und sons­tige Verkaufsstellen von alko­ho­li­schen Getränken. Dabei konn­ten keine Verstöße gegen die der­zeit gül­tige Coronaschutzverordnung fest­ge­stellt wer­den. Die ört­li­chen Gastronomen hiel­ten alle Vorgaben am letz­ten Wochende vor der Schließung der Gastronomie am Montag vor­bild­lich ein.

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