Rommerskirchen – Sankt-​Martin unter Corona-Bedingungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Noch bevor die stren­gen Kontaktbeschränkungen in Berlin beschlos­sen wur­den, hat­ten die Sankt-​Martinskomitees in Rommerskirchen bereits signa­li­siert, in die­sem Jahr keine Martinsumzüge statt­fin­den zu lassen.

Nach den nun­mehr ab Montag, 2.11.2020, auf Bundesebene beschlos­se­nen, gel­ten­den stren­gen Kontaktbeschränkungen sind Sankt-​Martinsumzüge nun­mehr auch recht­lich nicht mehr erlaubt. „Dies heißt aber nicht, dass man Kindern und Senioren nicht trotz­dem die tra­di­tio­nelle Martins-​Tüte zukom­men las­sen kann, solange dies nach stren­gen Hygienevorgaben geschieht“, erklärt Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Während etwa die Grundschulen in Frixheim und Hoeningen Weckmänner inner­halb der Klassenverbände ver­tei­len, wer­den die übri­gen Martinskommitees, wie etwa in Rommerskirchen, Vanikum, Sinsteden, Evinghoven und Oekoven eine coro­na­kon­forme Tütenausgabe gestal­ten. Das Martins-​Komitee in Vanikum bit­tet zudem um wei­tere Spenden, hierzu kön­nen sich Interessierte direkt an Jakob Schiffer (Tel.: 0176 /​60 60 54 51) wenden.

Auch das Verteilen inner­halb von Kindergartengruppen, häu­fig kom­bi­niert mit klei­ne­ren Umzügen auf dem eige­nen Gelände, ist vie­ler­orts vorgesehen.

Um in Rommerskirchen trotz der Umstände dem Charakter der Sankt-​Martins-​Zeit zu ent­spre­chen, haben wir im Rathaus bei­spiels­weise ver­schie­dene Laternen, die in den Kitas und Schulen gebas­telt wur­den, in die Fenster gehängt. Vielleicht fol­gen einige Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener die­sem Beispiel, damit die fest­li­che Stimmung trotz Corona nicht ver­lo­ren geht. Denn gerade in die­sen von der Pandemie gepräg­ten Tagen ist es wich­tig, die Kernaussage des Sankt-​Martins-​Festes zu tei­len: Die Starken hel­fen den Schwachen“ so der Bürgermeister.

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