Dormagen – Neue Coronaschutzverordnung: Stadt ver­schärft Kontrollen im Stadtgebiet

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen ver­ein­bart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-​CoV‑2) inzwi­schen in nahezu allen Regionen Deutschlands wei­ter an. 

Zur Vermeidung einer aku­ten natio­na­len Gesundheitsnotlage ist es des­halb nun erfor­der­lich, durch eine erheb­li­che Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung ins­ge­samt das Infektionsgeschehen aufzuhalten.

Bereits am Mittwoch, 28. Oktober, fasste die Bundeskanzlerin gemein­sam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder einen Beschluss, um das aktu­elle Infektionsgeschehen ein­zu­däm­men. Dieser Beschluss tritt mit der neuen Coronaschutzverordnung am 2. November in Kraft.

Erik Lierenfeld und wirbt um Verständnis für die durch den Bund und die Länder beschlos­se­nen Beschränkungen. Zudem beob­ach­tet der Bürgermeister mit Sorge, dass auch der Widerstand gegen­über den Vollzugskräften steigt. „Verbale als auch kör­per­li­che Gewalt wer­den sofort zur Anzeige gebracht“, kün­digt Lierenfeld an.

Für Fragen zu ord­nungs­recht­li­chen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benö­ti­gen, weil sie bei­spiels­weise nicht mehr alleine ein­kau­fen gehen kön­nen oder sich in Quarantäne befin­den und keine Unterstützung im per­sön­li­chen Umfeld haben, kön­nen sich per Mail an hilfe@stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu mög­li­chen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes kön­nen sich Gewerbetreibende unter wirtschaft@stadt-dormagen.de mel­den. Weitere wich­tige Informationen zum Thema Coronavirus unter www​.dor​ma​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​v​i​rus

Hier ein Überblick über die aktu­elle Coronaschutzverordnung vom 2. November:

Alltagsmasken

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht grund­sätz­lich und unab­hän­gig von der Einhaltung eines Mindestabstandes in geschlos­se­nen Räumen. Zudem gilt eine Maskenpflicht unter freiem Himmel in der Dormagener Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsgelände in Dormagen und Nievenheim sowie in der Zonser Altstadt.

Behörden, Bildungseinrichtungen und Jugendzentren

Neben den Schulen, Kindertageseinrichtungen und Jugendzentren blei­ben in Dormagen auch die städ­ti­schen Rathäuser, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule geöff­net. Eine vor­he­rige Terminvereinbarung im Rathaus ist wei­ter­hin erfor­der­lich. Alle wei­te­ren Einrichtungen, Bildungs‑, Sport- und Freizeitangebote blei­ben bis zum 30. November geschlossen.

Veranstaltungen und Märkte

Alle öffent­li­chen und pri­va­ten Kulturveranstaltungen, Freizeit- und Amateursportveranstaltungen sowie Trödelmärkte sind bis zum 30. November untersagt.

Das Stadtbad Sammys bleibt nur noch für den Schulsport geöff­net. Das Kulturhaus bleibt bis zum 30. November für den Publikumsverkehr geschlos­sen. Volkshochschulkurse sol­len nach Möglichkeit als Online-​Unterricht wei­ter­ge­führt wer­den – kön­nen im Ausnahmefall auch als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Musikschulangebote wer­den aus­schließ­lich online durchgeführt.

Das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten für städ­ti­sche Kulturveranstaltungen erstat­tet das Kulturbüro der Stadt Dormagen. Die Eintrittskarten müs­sen dafür zusam­men mit dem aus­ge­füll­ten Erstattungsformular in einem Umschlag ein­ge­reicht wer­den. Entweder kön­nen die Tickets mit dem Formular per Post geschickt wer­den an Kulturbüro Dormagen, Langemarkstraße 1–3, 41539 Dormagen oder sie kön­nen in die Briefkästen am Kulturhaus und am Neuen Rathaus ein­ge­wor­fen werden.

Die geplan­ten Musikschul-​Konzerte am 7. und 23. November fin­den nicht statt.

Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro tele­fo­nisch unter 02133 257 338, die Musikschule unter 02133 257 267 und die Volkshochschule unter 02133 257 238.

Die Stadtbibliothek bleibt unter Beachtung der Hygienevorschriften geöffnet.

Dienstleistungsgewerbe und Gastronomie

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann sind bis zum 30 November 2020 unter­sagt. Davon aus­ge­nom­men sind Dienstleistungen im Gesundheitswesen sowie Fußpflege- und Friseurleistungen.

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und ande­ren gas­tro­no­mi­schen Einrichtungen ist eben­falls bis zum 30. November 2020 unter­sagt. Außer-​Haus-​Verkäufe von Speisen sowie Lieferdienste sind zuläs­sig. Der Verzehr der ver­kauf­ten Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gas­tro­no­mi­sche Einrichtung untersagt.

Tourismus und Beherbergung

Übernachtungsangebote zu tou­ris­ti­schen Zwecken sind bis zum 30. November 2020 unter­sagt. Davon aus­ge­nom­men ist die Nutzung von dau­er­haft ange­mie­te­tem oder im Eigentum befind­li­chen Immobilien, Wohnwagen und ‑mobi­len. Geschäftsreisen ein­schließ­lich der gas­tro­no­mi­schen Versorgung sind unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig.

(227 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)