Kaarst – Lärmschutz A52: Vorgaben des Bundesministeriums – Prüfung erforderlich

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadtverwaltung hat den Landesbetrieb Straßenbau um eine erneute lärm­tech­ni­sche Untersuchung der A52 zwi­schen Kaarster See und Kaarster Kreuz gebe­ten. Bisher konn­ten künf­tige Grenzwerte, für einige Wohnbereiche auf Kaarster Stadtgebiet, nicht ein­ge­hal­ten werden. 

Seit dem 1. August 2020 gel­ten bun­des­weit nied­ri­gere Auslösewerte für eine Lärmsanierung. Übersetzt könnte das bedeu­ten, dass auch für die vom Autobahnlärm betrof­fe­nen Kaarster Wohngebiete, die bis­her die Lärmsanierungswerte nicht erreicht haben, künf­tig Maßnahmen zur Minimierung des Verkehrslärms getrof­fen wer­den müs­sen.“ so Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus.

Ob sol­che Maßnahmen wie bspw. der Bau einer Lärmschutzwand durch­ge­führt wer­den müs­sen, hängt u.a. von der Art der Bebauung ab und wann die Häuser errich­tet wor­den sind. So müs­sen etwa bei Wohngebieten künf­tig statt wie bis­her 57 Dezibel nur noch 54 Dezibel in der Nacht über­schrit­ten werden.

In eini­gen Straßenzügen wur­den bei einer Untersuchung, bereits im Jahr 2018, Werte ober­halb 54 Dezibel festgestellt.

Daher soll geprüft wer­den, wie die Vorgaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, in Kaarst, zukünf­tig umge­setzt werden.

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