Rhein-​KreisNeuss – Notstromaggregat in Jüchen für die Feuerwehr in Betrieb genommen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss inves­tiert wei­ter in die Sicherheit sei­ner Bevölkerung. In Jüchen wurde daher ein über 163.000 Euro teu­res Notstromaggregat in Betrieb genom­men, das jetzt bei der Feuerwehr in Jüchen ein­satz­be­reit ist.

Der Kreis ist zustän­dig für die Bewältigung von Großschadensereignissen sowie für Rettungsdienst und Rettungswachen, und dabei set­zen wir nicht ohne Grund auf die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Denn auch in Zukunft wolle man auf Gefahrenlagen vor­be­rei­tet und für den Ernstfall gerüs­tet sein.

Es ist gut, dabei die Feuerwehr mit ihrer Kompetenz, ihrem Engagement und einer moder­nen Ausrüstung an unse­rer Seite zu wis­sen“, sagte Petrauschke im Beisein von Bürgermeister Harald Zillikens und Feuerwehr-​Leiter Heinz-​Dieter Abels aus Jüchen sowie Marcus Mertens, dem Leiter des Kreisordnungsamtes.

Der mobile Stromerzeuger stammt von der Polyma Energietechnik GmbH in Kassel, die im September ver­gan­ge­nen Jahres die Ausschreibung gewon­nen hatte. Der 7150-​Kubikzentimeter-​Dieselmotor mit sechs Zylindern kann bei 1500 Umdrehungen in der Minute 100 Kilowatt Strom pro­du­zie­ren. Er ist beson­ders leise und kann auch in Wasserschutzgebieten ein­ge­setzt wer­den. Ein Lichtmast mit neun Metern Gesamthöhe und sechs 220-​Watt-​LED-​Scheinwerfer sind inte­griert. Im Heck lagern Zubehörteile wie Kabeltrommeln und Verteiler. Der Anhänger hat trotz­dem ledig­lich ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.

Damit kann das Aggregat für die Noteinspeisung in öffent­li­chen Gebäuden sowie für eine groß­flä­chige Beleuchtung genutzt wer­den. Darüber hin­aus ist es par­al­lel­be­triebs­fä­hig, das heißt, es kann auch gleich­zei­tig mit den Katastrophenschutz-​Aggregaten des Landes Nordrhein-​Westfalen Strom produzieren.

Notstromaggregat für die Feuerwehr in Jüchen in Betrieb genom­men (von links): Heinz-​Dieter Abels, Marcus Mertens, Harald Zillikens und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Foto: D. Staniek /​Rhein-​Kreis Neuss
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