Rhein-​Kreis Neuss – Coronavirus: Weiterer Todesfall – 636 Infektionen – 1.355 Personen in Quarantäne

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein 76 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus ver­stor­ben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-​Kreis Neuss auf 29. Kreisweit ist aktu­ell bei 636 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 

Hiervon befin­den sich 35 in einem Krankenhaus. 1.762 Personen sind wie­der von der Infektion gene­sen. Von den der­zeit mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 250 in Neuss, 89 in Meerbusch, 76 in Kaarst, 75 in Dormagen, 72 in Grevenbroich, 40 in Korschenbroich, 18 in Rommerskirchen und 14 in Jüchen.

Insgesamt wur­den im Rhein-​Kreis Neuss seit Pandemie-​Beginn 2.427 Infektionen mit dem Coronavirus bestä­tigt. Zurzeit sind 1.355 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Der 7‑Tage-​Inzidenz-​Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-​Westfalen (LZG) liegt aktu­ell für den Rhein-​Kreis Neuss bei 104,5.

In den Corona-​Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobi­len Testteams sind in der ver­gan­ge­nen Woche 1.334 Testungen vor­ge­nom­men wor­den, in der Vorwoche waren es 1.312. Seit dem 11. März wur­den dort ins­ge­samt 22.819 Testungen durch­ge­führt, von denen bis­lang 1.148 posi­tiv waren.

Die Zahlen umfas­sen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

Angesichts der wei­ter stei­gen­den Anzahl an Neuinfektionen appel­liert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, die aktu­el­len Corona-​Auflagen unbe­dingt zu befol­gen und alle Schutzmaßnahmen mitzutragen. 

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie stets die AHA-​Regeln. Halten Sie min­des­tens 1,5 Meter Abstand, ach­ten Sie auf Handhygiene und tra­gen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein aus­rei­chen­der Abstand nicht gewähr­leis­tet wer­den kann.“

Bei meh­re­ren Menschen in geschlos­se­nen Räumen müsse man zudem lüf­ten. „Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie mög­lich zu haben und in Solidarität gemein­sam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzu­ge­hen“, so Petrauschke.

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen und wei­tere Statistiken fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.


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