Klartext​.NRW – Land Nordrhein-​Westfalen erleich­tert Zugang zu BAföG über neuen Online-Antrag

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit: Ab heute kön­nen berech­tigte Studierende und Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-​Westfalen sowie zunächst in vier wei­te­ren Ländern Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) stark ver­ein­facht digi­tal beantragen. 

Die Länder Nordrhein-​Westfalen, Sachsen-​Anhalt, Berlin, Hessen und Rheinland-​Pfalz haben dazu ihre bis­her unter­schied­li­chen Online-​Anträge ver­ein­heit­licht und benut­zer­freund­lich gestal­tet. Das Projekt „BAföG Digital“ ist Teil des gemein­sa­men Vorhabens von Bund, Ländern und Kommunen, alle wesent­li­chen Behördengänge bis Ende 2022 über das Internet zu ermög­li­chen. Dies ist eine Vorgabe des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das seit August 2017 in Kraft ist.
 
„Als Landesregierung haben wir uns dafür ein­ge­setzt, an der Pilotierungsphase zur Umsetzung eines bun­des­weit ein­heit­li­chen BAföG-​Antragsverfahrens in Nordrhein-​Westfalen mit­zu­wir­ken. Die jetzt erar­bei­tete län­der­über­grei­fende Lösung für die digi­tale BAföG-​Antragstellung ist ein wich­ti­ger Schritt bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und hilft dabei, Studierenden sowie Schülerinnen und Schüler den BAföG-​Zugang deut­lich zu erleich­tern“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
 
Bei dem Projekt haben die fünf Pilot-​Länder mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zusam­men­ge­ar­bei­tet. Der Online-​Antrag wurde in einem Digitalisierungslabor von inter­ak­ti­ven Teams ziel­grup­pen­ori­en­tiert ent­wi­ckelt. Um eine mög­lichst große Benutzerfreundlichkeit zu gewähr­leis­ten, ist das Feedback von einer Testgruppe aus Schülerinnen, Schülern und Studierenden zum BAföG-​Antrag in den Entwicklungsprozess mit eingeflossen.
 
Ziel des OZG ist es unter ande­rem, dass Bürgerinnen und Bürger online für jedes Anliegen im Schnitt nur noch halb so viel Zeit benö­ti­gen wie off­line. Der digi­tale BAföG-​Antrag ist daher beson­ders über­sicht­lich gestal­tet. In der Online-​Vorlage ist jede Information nur ein­mal ein­zu­tra­gen; ein­ge­bet­tete Hilfetexte lie­fern Erklärungen und sind leicht ver­ständ­lich. Alle Daten las­sen sich im Internet ein­ge­ben und sämt­li­che Nachweise per Computer oder Smartphone hoch­la­den. Zudem kann nach Antragstellung der Status des Antrags online nach­ver­folgt werden.
 
Die am Pilotprojekt betei­lig­ten Länder und der Bund tei­len sich die Kosten, um den Dienst zu betrei­ben und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Sachsen-​Anhalt hatte das Digitale Angebot gemein­sam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie einem IT-​Dienstleister feder­füh­rend zunächst ent­wi­ckelt und schließ­lich den ande­ren vier Pilot-​Ländern zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung des Dienstes im Digitalisierungslabor wurde vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziert.
 
Weitere Informationen fin­den Sie hier.

(116 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)