Korschenbroich – jun­ger Kartfahrer: Tommie hat die Formel 1 im Blick

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Bürgermeister Marc Venten emp­fing jetzt den ver­mu­tich schnells­ten Elfjährigen aus dem Stadtgebiet: Tommie Lycklama à Nijeholt ist Kartfahrer aus Leidenschaft und gerade vom Superfinale in Italien zurückgekehrt. 

In der Klasse „ROK Mini“ ging er bei der Weltmeisterschaft Mitte Oktober in Norditalien als dritt­bes­ter Deutscher an den Start und lan­dete im Mittelfeld von ins­ge­samt 86 Teilnehmenden aus 25 Nationen. Hätte nicht gerade bei sei­ner ent­schei­den­den Fahrt ein Sturzregen ein­ge­setzt, wäre das Ergebnis viel­leicht noch ein wenig bes­ser aus­ge­fal­len. So oder so ist Tommie mehr als dank­bar für die­ses Erlebnis, denn es ist sein ers­tes Jahr in die­ser Klasse.

Dieses wird in der Szene als „Lehrjahr“ gewer­tet und somit war es in Riesenerfolg, auf dem drit­ten Platz im deut­schen Klassement zu lan­den und die Nummer 50 der Weltrangliste zu sein. „Ich war immer ein Fan von Schnelligkeit und habe mich auch schon immer für Autos inter­es­siert“, berich­tete Tommie im Gespräch mit dem Bürgermeister. Im Alter von sie­ben Jahren durfte er „end­lich“ das erste Mal auf dem Nürburgring Kart fah­ren und war so begeis­tert, dass er seit­dem jede Gelegenheit nutzt, sich hin­ter das Lenkrad zu set­zen und Gas zu geben.

Vor einem Rennen ist er kon­zen­triert und fokus­siert, geht die Strecke noch­mal in Gedanken durch, ehe er Runde um Runde etwa 14 Kilometer in ca. 20 Munuten zurück­legt. Wenn er in Kerpen und auf ande­ren Strecken unter­wegs ist, erreicht der Junge eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/​h. Als Leistungssportler hat er die Formel 1 im Blick und trai­niert täg­lich seine Hand-​Augen-​Koordination am Simulator. Mindestens einen Tag am Wochenende ist er auf der Bahn.

Technisch und tak­tisch wird Tommie vom rhei­ni­schen Mach1 Rennteam DS Kartsport mit Sitz in Kleinenbroich beglei­tet. Ob er ein­mal in die Fußstapfen sei­nes Idols, des Formel 1 Piloten Max Verstappen tre­ten wird? Das hängt ab von sei­ner wei­te­ren sport­li­chen Entwicklung, der Frage nach einem finanz­kräf­ti­gen Sponsorenpool – und nicht zuletzt von sei­nen Noten auf dem Zeugnis. Für die ein oder andere Rennveranstaltung wird er vom Unterricht befreit und strengt sich umso mehr an, damit es auch in der Schule gut läuft.


Rhein-​Kreis Nachrichten – Klartext​-NE​.de – Unterstütze Sie bitte eine unab­hän­gige, lokale Berichterstattung.
Mit nur 6,- Euro monat­lich regel­mä­ßig haben Sie auch Zugang zu [+Premium]. Hier geht es weiter:

Bankkonto oder Kreditkarte über PayPal

(36 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)