Ermittlungserfolg: Kripo stellt Verdächtige nach meh­re­ren Schuleinbrüchen und Eigentumsdelikten

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich, Neuss, Düsseldorf, Mönchengladbach (ots) In einer Dienstagnacht Anfang Oktober wur­den in Grevenbroich ein ver­such­ter und ein voll­ende­ter Einbruch in Schulen verübt. 

Nachdem die zunächst unbe­kann­ten Täter auf der Hans-​Böckler-​Straße erfolg­los ver­such­ten, die Fensterscheibe einer Schule ein­zu­schla­gen, bega­ben sie sich zur Parkstraße und hebel­ten dort eine Tür auf. Anschließend gelang es den Einbrechern in Räumlichkeiten vor­zu­drin­gen, aus denen sie mehr als 50 Tablets und diverse wei­tere elek­tro­ni­sche Geräte ent­wen­de­ten. Der Wert der Beute liegt im fünf­stel­li­gen Bereich.

Durch die Ermittlungen der Grevenbroicher Kriminalpolizei konnte die Tat nun auf­ge­klärt wer­den. Zwei 19-​jährige Neusser wur­den am Donnerstagabend (22.10.) am Sportplatz in Hemmerden ding­fest gemacht, als sie ver­such­ten, zwei der gestoh­le­nen Tablets zu verkaufen.

In ihren Vernehmungen sind die bei­den gestän­dig. Das Duo gab an, gemein­sam in der Tatnacht mit einem Fahrzeug nach Grevenbroich gefah­ren zu sein. Ursprünglich auf der Suche nach Bargeld, stie­ßen die Tatverdächtigen an der Parkstraße auf die große Anzahl der mobi­len Endgeräte, die sie kur­zer­hand mit­nah­men. Anschließend wurde ein Teil des Diebesguts zeit­nah über ein Internetportal verkauft.

Nachdem die Einbrecher jedoch fest­stell­ten, dass die Geräte zwi­schen­zeit­lich durch den Hersteller gesperrt wur­den und damit wert­los waren, ver­senk­ten sie nach eige­nen Angaben große Teile der Beute in einem Gewässer. Die übrig geblie­be­nen Geräte konn­ten in den Wohnungen der Tatverdächtigen beschlag­nahmt werden.

Durch die Ermittlungen stellte sich her­aus, dass die Beschuldigten ver­mut­lich auch für wei­tere Taten ver­ant­wort­lich sind. Drei wei­tere Schuleinbrüche, davon zwei in der Neusser-​Nordstadt und einer in Mönchengladbach, ein Kioskaufbruch in Düsseldorf und diverse Autoaufbrüche gehen mög­li­cher­weise auf das Konto der jun­gen Männer.

Aus Fahrzeugen, vor­zugs­weise Carsharing-​Autos, ent­wen­de­ten die Männer nach der­zei­ti­gen Erkenntnissen Tankkarten um sich – man­gels eige­nem Einkommen – mit Benzin zu versorgen.

Ob die Verdächtigen noch für wei­tere Delikte in Frage kom­men, prüft der­zeit die Polizei. Die bei­den Tatverdächtigen sind der Polizei bereits wegen zurück­lie­gen­der Ermittlungsverfahren bekannt. Sie erwar­ten nun erneut Verfahren wegen der aktu­el­len Eigentumsdelikte.

Bild der sicher­ge­stell­ten Beute – meh­rere mobile Endgeräte


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