VBE: Maskenpflicht und Stoßlüften als ein­zige Antwort?

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – (VBE-​NRW) „Die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht ab Stufe 5 ist mehr als nach­voll­zieh­bar, aller­dings muss die Frage gestellt wer­den, ob dies bei stei­gen­den Infektionszahlen wirk­lich die ein­zige Maßnahme blei­ben kann. 

Denn nur wer sich in der Schule sicher fühlt, kann leh­ren oder ler­nen. Warum die Pflicht nur für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gel­ten soll, ist frag­lich“, erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE NRW, anläss­lich des heu­ti­gen Presse-​Briefings mit Schulministerin Yvonne Gebauer und Kommunalministerin Ina Scharrenbach zum ange­pass­ten Schulbetrieb nach den Herbstferien.

Und es bleibt dabei: Kleinere Lerngruppen wären die beste Maßnahme, um Abstände ein­zu­hal­ten. Dafür feh­len aber Räume und Personal, hier sind die Versäumnisse der Vergangenheit und Gegenwart über­deut­lich. Nach wie vor ist das Abstandhalten in den Klassenräumen nicht mö glich, Maskenpflicht und Stoßlüften sind lei­der die ein­zi­gen Antworten, die die Landesregierung den Schulen auf drin­gende Fragen gibt.“

Der VBE NRW begrüßt grund­sätz­lich, dass die Landesregierung auch ein Programm zur Finanzierung von Luftreinigungsgeräten bereit­stellt. „Klar ist jedoch, dass die Schulen davon erst in den nächs­ten Monaten pro­fi­tie­ren wer­den. Nach wie vor sind die Schulleitungen und die Lehrkräfte gefor­dert, die Lüftung in den Schulen best­mög­lich zu organisieren.

Die Situation in den Schulen wird in den nächs­ten Wochen nicht ein­fa­cher wer­den. Lehrkräfte, Schulleitungen, päd­ago­gi­sches Personal, Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern wer­den die Anstrengungen nur gemein­sam bewäl­ti­gen kön­nen“, betont Behlau abschließend.

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