Neuss – Ordnungsamt weist auf aktu­elle Regelungen hin: Visiere erfül­len die Anforderungen nicht

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Vor dem Hintergrund der Pflicht zum Tragen einer Mund-​Nasen-​Bedeckung in Teilen der Neusser Innenstadt hat das Ordnungsamt einige Hinweise auf zuläs­sige Mund-​Nasen-​Bedeckungen zusammengestellt. 

Grundsätzlich erfül­len nur tex­tile Mund-​Nasen-​Bedeckungen die Vorgaben der Corona-​Schutzverordnung des Landes NRW. Dies kön­nen eine Alltagsmaske, ein Schal oder ein Tuch sein. Von der Maskenpflicht befreit sind ledig­lich Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medi­zi­ni­schen Gründen keine Mund-​Nasen-​Bedeckung tra­gen kön­nen. Der medi­zi­ni­sche Grund muss durch ein ärzt­li­ches Zeugnis vor Ort nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Ohne Zeugnis wird durch das Ordnungsamt ein Verwarngeld in Höhe von 50 Euro erhoben.

Neben Teilen der Neusser Innenstadt gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-​Nasen-​Bedeckung in vie­len geschlos­se­nen Räumen, unter ande­rem im Einzelhandel, in Arztpraxen, im öffent­li­chen Nahverkehr, in Verkaufs- und Ausstellungsräumen und in der Gastronomie außer am Sitzplatz.

Vermehrt wer­den auch Visiere anstatt einer tex­ti­len Mund-​Nasen-​Bedeckung getra­gen. Diese ent­spre­chen jedoch nicht den Vorgaben der Corona-​Schutzverordnung und sind damit unzulässig.

Nur Beschäftigte dür­fen auf eine tex­tile Mund-​Nase-​Bedeckung ver­zich­ten, wenn der jewei­lige Arbeitsplatz durch andere Maßnahmen wie Glaswände, Plexiglas oder ähn­li­ches abge­trennt wird. Diese dür­fen nur dann auf ein Vollvisier aus­wei­chen, wel­ches das Gesicht voll­flä­chig bedeckt, wenn eine tex­tile Mund-​Nase-​Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt. Für Kundinnen und Kunden gilt dies nicht, diese müs­sen zwin­gend eine Mund-​Nasen-​Bedeckung tra­gen oder ein ärzt­li­ches Attest über die Befreiung von der Pflicht mit sich führen.

Personen, die keine tex­tile Mund-​Nase-​Bedeckung tra­gen und die­ser Verpflichtung nach Aufforderung nicht nach­kom­men, sind von der Nutzung der betrof­fe­nen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung ver­ant­wort­li­chen Personen auszuschließen.

Aufgrund stei­gen­der Fallzahlen, wird das Ordnungsamt ver­stärkt das rich­tige Tragen einer Mund-​Nase-​Bedeckung kon­trol­lie­ren und auch eine unbe­rech­tigte Nutzung eines Visieres mit einem Verwarngeld ahnden.

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