Rhein-​Kreis Neuss: Ausbildung beim Kataster- und Vermessungsamt – bis 31. Oktober 2020 bewerben

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Spaß an Zahlen, Informationstechnik und Geometrie, räum­li­ches Vorstellungsvermögen sowie prä­zi­ses Arbeiten: Das soll­ten Bewerber mit­brin­gen, die Vermessungstechniker und mehr wer­den wol­len, ist Michael Fielenbach, Leiter des Kataster- und Vermessungsamtes, überzeugt. 

Johannes Schultes ist einer von vier Auszubildenden im Bereich Vermessungstechnik beim Rhein-​Kreis Neuss. Er been­det die drei­jäh­rige Ausbildung im Sommer 2021 und fühlt sich rundum zufrie­den in der Kreisverwaltung: „Mir gefällt es sehr gut, ver­schie­dene Abteilungen ken­nen­zu­ler­nen. Ich kann über­all direkt mit­ar­bei­ten und bin sowohl im ver­mes­sungs­tech­ni­schen Außen- als auch im Innendienst im Einsatz“, berich­tet er. Denn der Ausbildungs- und Arbeitsbereich ist sehr vielfältig.

Während der 21-​Jährige am Anfang sei­ner Ausbildung im Kundenservice des Amtes digi­tale Liegenschaftskarten für Bürger und Architekten zur Verfügung stellte, stand im Vermessungsamt exak­tes Messen im Mittelpunkt. Dafür ging es auch ins Gelände: Die Kolleginnen und Kollegen erklär­ten ihm, wie sie mit Tachymeter und GPS-​Geräte genaue Vermessungsdaten erhal­ten. Er lernte das Einmessen von Gebäuden und pflegte diese Daten anschlie­ßend ins System ein. Auf diese Weise machte sich der Auszubildende anhand vie­ler prak­ti­scher Beispiele mit allen erfor­der­li­chen Arbeitsgängen ver­traut – von der Vermessung vor Ort über die Verarbeitung am Computer bis hin zur Übernahme der Daten in das Kataster.

Weil der Rhein-​Kreis Neuss als Katasterbehörde gesetz­lich ver­pflich­tet ist, das Liegenschaftskataster aktu­ell und voll­stän­dig zu füh­ren, muss der Datenbestand lau­fend aktua­li­siert wer­den. Dabei haben sich die Mess- und Erfassungsmethoden von der ter­res­tri­schen Messung hin zu Luftbildern stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt. So kommt neu­er­dings in der Kreisverwaltung eine Drohne bei der Vermessung zum Einsatz. Vor kur­zem hos­pi­tierte Johannes Schultes zwei Monate lang in einem exter­nen Vermessungsbüro, um wei­tere Techniken kennenzulernen.

Zurzeit arbei­tet er im Geo-​Datenmanagement mit. Hier fügt er unter ande­rem die Geofachdaten ande­rer Ämter in das Geoportal des Rhein-​Kreises Neuss ein, er digi­ta­li­siert Baulasten kreis­an­ge­hö­ri­ger Kommunen mit Wegerechten oder Garagenzufahrten auf Grundstücken. Für den künf­ti­gen Vermessungstechniker steht fest: „Der Beruf ist unglaub­lich abwechs­lungs­reich, es gibt viel­sei­tige Aufgaben und ich mag sowohl die Arbeit am Schreibtisch als auch den Außendienst.“ Der Dormagener hat sich nach sei­nem Abitur an der Gesamtschule Nievenheim für diese Ausbildung ent­schie­den, nach­dem er bereits erste posi­tive Erfahrungen wäh­rend sei­nes Praktikums in den Sommerferien in der Vermessungsabteilung des Erftverbandes gesam­melt hatte.

Jürgen Kreiten, der die Auszubildenden im Kataster- und Vermessungsamt betreut, betont, dass künf­tige Bewerber neben Interesse an ange­wand­ter Mathematik auch Spaß am Umgang mit neuen IT-​Programmen haben soll­ten. Kreiten weist dar­auf hin, dass der Beruf zahl­rei­che Weiterbildungsmöglichkeiten bie­tet: Nach der Ausbildung kön­nen die jun­gen Leute ein Studium der Vermessungstechnik absol­vie­ren und spä­ter unter ande­rem Ingenieurstätigkeiten übernehmen.

Der Rhein-​Kreis Neuss bil­det auch im kom­men­den Jahr wie­der Vermessungstechniker aus. Die drei­jäh­rige Ausbildung beginnt am 1. August 2021; neben der prak­ti­schen Arbeit besu­chen die Auszubildenden ein- bis zwei Mal pro Woche ein Berufskolleg in Mönchengladbach. Bewerber kön­nen ihre Unterlagen online bis zum 31. Oktober 2020 im Portal www​.wir​ma​chen​den​kreis​.de einreichen.


Rhein-​Kreis Nachrichten – Klartext​-NE​.de – Unterstütze Sie bitte eine unab­hän­gige, lokale Berichterstattung.
Mit nur 6,- Euro monat­lich regel­mä­ßig haben Sie auch Zugang zu [+Premium]. Hier geht es weiter:

Bankkonto oder Kreditkarte über PayPal

(36 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)