Rhein-​Kreis Neuss – Neue Allgemeinverfügung des Kreises zur ver­schärf­ten Corona-​Bekämpfung gilt ab heute

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nachdem die so genannte 7‑Tage-​Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den ver­gan­ge­nen Tagen misst, im Rhein-​Kreis Neuss am Sonntag den Wert von 50 über­schrit­ten hat, gilt die vom Kreis bereits erlas­sene neue Allgemeinverfügung ab heute. 

Sie stellt fest, dass für das Gebiet des Rhein-​Kreises Neuss jetzt die Gefahrenstufe 2 gilt und hat unmit­tel­bare Auswirkung im gesam­ten Kreisgebiet. Sie ist so lange gül­tig, bis die 7‑Tage-​Inzidenz eine Woche lang unter 50 liegt.

Angesichts der dyna­mi­schen Pandemie-​Entwicklung appel­liert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, die Corona-​Auflagen zu beher­zi­gen und alle Schutzmaßnahmen mit zu unter­stüt­zen. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie stets die AHA-​Regeln. Halten Sie min­des­tens 1,5 Meter Abstand, ach­ten Sie auf eine aus­rei­chende Handhygiene und tra­gen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein aus­rei­chen­der Abstand nicht gewähr­leis­tet wer­den kann.

Wir soll­ten uns jetzt nicht an der Frage ori­en­tie­ren, was darf ich alles noch, son­dern daran, so wenig Kontakte wie mög­lich zu haben. Wenn alle mit­ma­chen, kön­nen wir gemein­sam in Solidarität die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen.“

Mit Inkrafttreten der neuen Allgemeinverordnung dür­fen nun zum Beispiel an Jubiläumsfeiern, Hochzeiten oder Taufen in gemie­te­ten Räumlichkeiten nur noch 10 Personen teil­neh­men. Vorgaben für fei­ern in Privatwohnungen macht die Verordnung nicht, es wird aber drin­gend davon abge­ra­ten. Treffen sich Gruppen im öffent­li­chem Raum, dür­fen sie höchs­tens aus 5 Personen bestehen.

Der Betrieb von gas­tro­no­mi­schen Einrichtungen und der Verkauf von alko­ho­li­schen Getränken sind zwi­schen 23 Uhr und 6 Uhr unter­sagt; und die Pflicht zum Tragen einer Mund-​Nase-​Bedeckung gilt nun auch in öffent­li­chen Außenbereichen, in denen regel­mä­ßig eine Unterschreitung des Mindestabstands zu erwar­ten ist.

Dies gilt ins­be­son­dere in Fußgängerzonen und im Bereich der Altstadt von Zons. Wie Landrat Petrauschke erläu­tert, stimmt der Kreis der­zeit mit den kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen ab, wel­che Bereiche hierzu im Einzelnen wei­ter kon­kret defi­niert wer­den müs­sen. Sobald die Ergebnisse vor­lie­gen, wer­den sie veröffentlicht.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-​Nase-​Bedeckung besteht außer­dem am Sitz- oder Stehplatz in geschlos­se­nen Räumlichkeiten bei Konzerten, Aufführungen, Sportveranstaltungen und sons­ti­gen Veranstaltungen.

Unzulässig sind nach der neuen Allgemeinverordnung Veranstaltungen, Versammlungen und Kongresse mit mehr als 100 Personen, wenn nicht drei Tage vor­her ein Corona-​Schutz-​Konzept vor­ge­legt wurde. Auch mit Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen unzulässig.

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