Meerbuscher Winterwelt” abge­sagt: Entscheidung von Betreiber und Stadt

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die „Meerbuscher Winterwelt” fällt in die­sem Jahr aus. Das ist das Ergebnis einer aus­führ­li­chen gemein­sa­men Abwägung von Winterwelt-​Betreiber Klaus Unterwainig und der Stadt Meerbusch. 

Das Eislauf-​Event, das seit 2005 jedes Jahr von Mitte November bis Anfang Januar tau­sende vor­weih­nacht­lich gestimmte Besucher auf den Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich lockte, ist damit die nächste Großveranstaltung im Meerbuscher Stadtkalender, die 2020 coro­nabe­dingt dem Rotstift zum Opfer fällt.

Wir sind nach reif­li­cher Überlegung zu dem Schluss gekom­men, dass die Ausrichtung der Winterwelt vor dem Hintergrund der sich mög­li­cher­weise noch wei­ter ver­schär­fen­den Infektionslage und den dar­aus resul­tie­ren­den Vorgaben der Corona-​Schutzverordnung nicht zu ver­ant­wor­ten ist”, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage. „Ich bedaure das zutiefst, aber wir müs­sen uns den Realitäten fügen.”
 
Auch Klaus Unterwainig selbst hat die Entscheidung schwers­ten Herzens gefällt. „Ich hatte schlaf­lose Nächte des­we­gen. Aber auch ich bin letzt­lich zu dem Schluss gekom­men, dass ein Verzicht auf die Winterwelt in die­sem Jahr die ver­ant­wor­tungs­vollste Lösung ist.” Ein mög­li­cher Abbruch des Events wegen sich zuspit­zen­der Corona-​Lage sei auch wegen der erheb­li­chen Vor-​Investitionen für die Eisbahn ein hohes finan­zi­el­les Risiko gewe­sen. Ob die Besucher das Angebot ange­nom­men hät­ten wie gewohnt, sei eben­falls mehr als fraglich.

In Abstimmung mit der Stadt hält sich Klaus Unterwainig aller­dings die Möglichkeit offen, im Dezember einen klei­ne­ren Weihnachtsmarkt ohne Eisbahn mit ent­spre­chen­dem Hygienekonzept auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz anzu­bie­ten, wenn die Infektionslage dies zulässt – eine Möglichkeit, der auch die Stadt grund­sätz­lich offen gegen­über steht.

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