Rhein-​Kreis Neuss – Kreis berei­tet Allgemeinverfügung zur ver­schärf­ten Corona-​Bekämpfung vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mit einer Allgemeinverfügung wird der Rhein-​Kreis Neuss auf die wei­ter zuneh­mende Ausbreitung des Coronavirus reagie­ren, für den sehr wahr­schein­li­chen Fall, dass die so genannte 7‑Tage-​Inzidenz im Rhein-​Kreis den Wert von 35 über­schrei­ten wird. 

So wird die Allgemeinverfügung vor­aus­sicht­lich am Freitag in Kraft tre­ten, und sie hat unmit­tel­bare Auswirkung für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet. Mit ihr wer­den die Vorgaben zum Maskentragen und für Großveranstaltungen verschärft.

Für die 7‑Tage-​Inzidenz wird die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den ver­gan­ge­nen Tagen gemes­sen. Ab einem Wert von 35 sind gemäß der Coronaschutzverordnung in Nordrhein-​Westfalen erste Erweiterungen der Schutzmaßnahmen vor­ge­se­hen; ab einem Wert von 50 grei­fen wei­ter­ge­hende Maßnahmen.

Mit der Allgemeinverfügung des Rhein-​Kreises Neuss zum Inzidenzwert 35 wird die Maskenpflicht dahin­ge­hend aus­ge­wei­tet, dass ein Mund-​Nase-​Schutz auch am Sitz- oder Stehplatz zu tra­gen ist – zum Beispiel bei Aufführungen, Konzerten oder bei Sportveranstaltungen.

Diese Pflicht gilt bei sol­chen Anlässen und Versammlungen in geschlos­se­nen Räumlichkeiten und grund­sätz­lich in den Fällen, in denen die Einhaltung des Mindestabstands nicht mög­lich ist; und zwar für Inhaber, Beschäftigte sowie Kunden und Nutzer.

Außerdem wird – mit weni­gen Ausnahmen – ein gene­rel­les Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1.000 Personen ausgesprochen.

Mit Blick auf die stei­gen­den Infektionszahlen appel­liert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke: „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie im Alltag und auch jetzt im Herbsturlaub stets die AHA-​Regeln. Halten Sie min­des­tens 1,5 Meter Abstand, ach­ten Sie auf eine aus­rei­chende Handhygiene und tra­gen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein aus­rei­chen­der Abstand nicht gewähr­leis­tet wer­den kann. Wenn alle mit­ma­chen, kön­nen diese ein­fa­chen Verhaltensweisen erheb­lich dazu bei­tra­gen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.“

Wie die aktu­elle Datenlage des Kreisgesundheitsamtes zeigt, ist das Infektionsgeschehen im Rhein-​Kreis Neuss nicht auf ein­zelne Einrichtungen oder Hotspots zurück­zu­füh­ren. Die dem Kreis bekann­ten Infektionen betref­fen Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter und haben unter­schied­lichste Hintergründe.

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