Rhein-​Kreis Neuss – Coronavirus: Weiteres Todesopfer – 171 Infektionen – 544 Personen in Quarantäne

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein 65-​jähriger Mann aus Neuss mit Vorerkrankungen ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ver­stor­ben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf 26. 

Im Rhein-​Kreis Neuss ist aktu­ell bei 171 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Hiervon befin­den sich 20 Personen in einem Krankenhaus. Kreisweit 1.390 Personen sind wie­der von der Infektion genesen.

Von den aktu­ell mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 76 in Neuss, 22 in Kaarst, 18 in Grevenbroich, 17 in Meerbusch, 16 in Dormagen, 10 in Korschenbroich, 9 in Jüchen und 3 in Rommerskirchen. Insgesamt wur­den im Rhein-​Kreis Neuss 1 587 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Der Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letz­ten sie­ben Tagen liegt bei 28,3. Sollte die­ser 50 errei­chen, müss­ten ver­schärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getrof­fen werden.

Aktuell sind im Rhein-​Kreis Neuss 544 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Mit Blick auf in ganz Deutschland stei­gende Infektionszahlen und die begin­nen­den Herbstferien appel­liert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, wie­der einen stär­ken Blick auf die Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu richten:

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie im Alltag und auch im Urlaub stets die AHA-​Regeln. Halten sie min­des­tens 1,5 Meter Abstand, ach­ten Sie auf eine aus­rei­chende Handhygiene und tra­gen Sie eine Alltagsmaske immer dann, wenn ein aus­rei­chen­der Abstand nicht gewähr­leis­tet wer­den kann.“ Nur gemein­sam könne es ver­mie­den wer­den, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Die Herbstferien dürf­ten nicht dazu füh­ren, nach­läs­sig zu wer­den, so der Landrat. „Die nun anste­hen­den Urlaubtage haben sich viele hart erar­bei­tet und ver­dient. Das Coronavirus macht aber keine Ferien. Halten sie sich des­halb auch am Urlaubsort an die Vorsichtsmaßnahmen“, warnt Petrauschke davor, dass stei­gende Infektionszahlen auch wie­der Auswirkungen auf unse­ren Alltag haben können.

Ich bin froh, dass wir in den ver­gan­ge­nen Monaten ste­tig Lockerungen in den Beschränkungen ermög­licht haben. Dies geht aber nur, wenn die Infektionszahlen und ins­be­son­dere die Situation in den Krankenhäusern dies zulässt. Durch ein­fa­che Verhaltensweisen kön­nen wir alle das sicher­stel­len“, so Petrauschke.

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen und wei­tere Statistiken fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

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