Neuss – Überreste römi­scher Siedlungsstrukturen gefun­den: Archäologie bei Kanal- und Straßenbaubaumaßnahme

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bei den Kanalbauarbeiten der Ende August begon­ne­nen Großbaustelle „Grüner Weg“ in Gnadental sind die Überreste römi­scher Siedlungsstrukturen gefun­den worden. 

Die Funde wer­den vor­aus­sicht­lich Auswirkungen auf die Dauer der Baumaßnahme haben. Im bis­her her­ge­stell­ten Bereich direkt vor dem Haupttor eines frü­he­ren römi­schen Legionärslagers wur­den Befunde doku­men­tiert, die von den beauf­trag­ten Archäologen als hoch­wer­tig ein­ge­stuft wurden.

Das ist das Ergebnis eines gemein­sa­men Vorort-​Termins der InfraStruktur Neuss AöR (ISN), der städ­ti­schen Bodendenkmalpflege und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) als zustän­dige Fachbehörde. Weitere Gesprächen und Abstimmungen der Beteiligten wer­den folgen.

Unter Federführung der ISN hatte am 24. August die umfang­rei­che Sanierung und Umgestaltung der Straße „Grüner Weg zwi­schen Kölner Straße und Berghäuschensweg begon­nen. Die reine Baumaßnahme war mir zwei Jahren geplant. Die Planung erfolgte von Beginn an unter der Berücksichtigung von zu erwar­ten­den archäo­lo­gi­schen Befunden.

Vor Beginn der Baumaßnahme hat­ten zum Zweck der Leitungsauffindung Probeschürfungen statt­ge­fun­den. Diese wur­den auch bereits archäo­lo­gisch beglei­tet. Eine sol­che Begleitung fin­det immer im Benehmen mit dem LVR-​Amt für Bodendenkmalpflege statt.

(359 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)