Dormagen – Straßenbeleuchtung mit Ökostrom: Stromverbrauch um 76 Prozent gesenkt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Seit 2006 wer­den von der Stadt Dormagen inten­sive Anstrengungen unter­nom­men, den Stromverbrauch bei öffent­li­chen Straßenbeleuchtungen zu redu­zie­ren. Von den 8.063 Leuchten sind mitt­ler­weile rund 7.700 mit strom­spa­ren­den LED-​Leuchten ausgestattet. 

Sukzessive wer­den alle Leuchten nach und nach aus­ge­tauscht. Aktuell ist die Vergabe von 213 wei­te­ren LED-​Leuchten vor­ge­se­hen. Im Vergleich zu 2006 ist der Stromverbrauch 2019 um 76 Prozent gesun­ken und hat eine Kostenersparnis von rund 571.000 Euro jähr­lich zur Folge.

Während 2006 noch 3.161.829 Kilowattstunden (kWh) ver­braucht wur­den, waren es 2014 noch rund die Hälfte. 2019 liegt der Stromverbrauch für die Leuchten nur noch bei rund 744.960 kWh – und das, obwohl die Anzahl der Leuchten um mehr als 400 Stück gewach­sen ist.

Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Peter Kubica, zustän­di­ger Ingenieur für die städ­ti­sche Straßenbeleuchtung. „Die Arbeit der ver­gan­ge­nen 14 Jahre hat sich aus­ge­zahlt und wir blei­ben wei­ter am Ball.“

Wegen der posi­ti­ven Ersparnis wurde der Strom für die Straßenbeleuchtungen mitt­ler­weile auf Ökostrom mit 100 Prozent aus erneu­er­ba­ren Energien umge­stellt. Dies führt zu Mehrkosten in Höhe von rund 2.000 Euro, „die aber sehr gut inves­tiert sind“, erläu­tert Kubica. „Der CO² ‑Ausstoß wird dadurch um etwa 186 Tonnen gemindert.“

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