Dormagen: Bus atta­ckiert – Verdächtiger unter Einfluss von Betäubungsmitteln

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Nievenheim (ots) Am Dienstagnachmittag (6.10.) wurde die Polizei zur Straße „Am Damschenpfad” nach Nievenheim geru­fen. Dort soll ein Autofahrer, gegen 16:35 Uhr, einen Bus beschä­digt haben.

Polizeibeamte tra­fen vor Ort auf einen 33-​jährigen Dormagener, der angab, mit sei­nem Auto unter­wegs gewe­sen zu sein. Ein Linienbus habe ihm die Vorfahrt genom­men; des­halb habe er ihn über­holt und zum Stillstand gebracht.

Nach Zeugenangaben habe der Autofahrer den Bus mehr­fach zum Abbremsen gezwun­gen. Der 33-​jährige Autofahrer sei aus­ge­stie­gen, habe den Mann am Steuer des Busses mehr­fach übel belei­digt und mit einem Gegenstand auf die Frontscheibe ein­ge­schla­gen. Der Omnibusfahrer hatte dar­auf­hin die Polizei zur Hilfe gerufen.

Der Autofahrer ver­hielt sich wäh­rend des Einsatzes auf­brau­send und zeigte sich unein­sich­tig. Insgesamt ent­stand der Eindruck, dass der 33-​Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Vortest bestä­tigte den Anfangsverdacht; er schlug posi­tiv auf die Stoffe Amphetamin und THC („Cannabis”) an. Bei der anschlie­ßen­den Durchsuchung fan­den die Polizisten ein Döschen mit wei­ßem Pulver (ver­mut­lich Amphetamin) sowie einen Holzknüppel bei dem Mann. Beides stell­ten die Polizisten sicher. Die Scheibe des Busses wies eine Beschädigung auf.

Ein Bereitschaftsarzt ent­nahm dem Autofahrer eine Blutprobe. Die Polizei hat eine Prüfung ein­ge­lei­tet, ob der Fahrer des Wagens über­haupt zur Teilnahme am Straßenverkehr geeig­net ist.

Das Verkehrskommissariat hat nun­mehr die Ermittlungen wegen gefähr­li­chen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung sowie Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

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