Kreisgesundheitsamt: Euregionale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen auf­grund der Corona-Krise

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das Gesundheitsamt des Rhein-​Kreises Neuss ist jetzt Projektpartner des Euregio-​Projektes SHE. Die Abkürzung steht für „Sustainable Health Euregio“ oder „Nachhaltig Gesunde Euregio“. 

Amtsleiter Dr. Michael Dörr betont: „Gerade in Zeiten von COVID-​19 wird deut­lich, wie wich­tig die Zusammenarbeit über eine Grenze hin­weg sein kann und ist.“ Die Pandemie habe gezeigt, dass sich die Gesundheitsdienste bei­der­seits der deutsch-​niederländischen Grenze bis­her kaum kennen.

Weitere Projektpartner sind die Gesundheitsämter des Kreises Viersen, der Städte Düsseldorf, Mönchengladbach und Krefeld, der Gemeinsame Gesundheitsdienst (GGD) Zuid Limburg, Veiligheidsregio Limburg-​Noord, euPrevent und EPECS (European Patients Empowerment for Customised Solutions). Ziel ist, Wissen rund um die Corona-​Pandemie aus­zu­tau­schen und die Kommunikation unter­ein­an­der zu verbessern.

Dabei geht es unter ande­rem um fol­gende Themen: über­trag­bare Krankheiten wie COVID-​19, Masern und Grippe, Jugendgesundheit, schwer erreich­bare Zielgruppen und Migranten. Geplant sind Workshops, Studientage, Bürgerforen und Praktika für Fachleute. Dabei wer­den neben Gesundheitsexperten auch Bürger, Unternehmen aus den Grenzregionen, Schulen, Selbsthilfegruppen und medi­zi­ni­sches Personal mit eingebunden.

Das SHE-​Projekt erhält zwei Jahre lang bis Juni 2022 euro­päi­sche Fördermittel aus dem INTERREG Deutschland-​Nederland-​Programm der eure­gio rhein-​maas-​nord, der Provinz Limburg und dem NRW-​Wirtschaftsministerium. Die Initiative für SHE ging von der Provinz Limburg aus. Ziel ist eine nach­hal­tige Zusammenarbeit zwi­schen Deutschland und den Niederlanden.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​she.

Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr begrüßt die Zusammenarbeit in der Grenzregion. Foto: Andreas Baum/​Rhein-​Kreis Neuss
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