Rhein-​Kreis Neuss – Ausstellung „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2019“

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Eindrucksvolle und fas­zi­nie­rende Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt, fest­ge­hal­ten in bril­lan­ten Bildern, prä­sen­tiert das Kulturzentrum des Rhein-​Kreises Neuss in Rommerskirchen-Sinsteden. 

Zu sehen sind die bes­ten Fotografien des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2019“, aus­ge­lobt von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT). Museumsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt will mit die­ser Ausstellung für Natur- und Artenschutz sen­si­bi­li­sie­ren. „Diese Fotografien ergän­zen per­fekt unsere Dauerausstellung und pas­sen sehr gut zum Kreiskulturzentrum“, betont sie und hofft auf viele inter­es­sierte Besucher.

Jährlich schreibt die GDT einen euro­pa­wei­ten Wettbewerb aus, der die Bereiche Landschaften, Mensch und Natur, Pflanzen und Pilze, Vögel, Säugetiere, aber auch Aufnahmen unter Wasser umfasst. Eine inter­na­tio­nal besetzte Jury hat aus bis meh­re­ren Tausend Einsendungen rund 70 Bilder ver­schie­de­ner Fotografen aus dem In- und Ausland prä­miert oder lobend erwähnt.

Diese zei­gen Blickwinkel und Motive, die häu­fig im Verborgenen lie­gen, und bie­ten unge­wöhn­li­che und über­ra­schende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt.

Dr. Kathrin Wappenschmidt und Christoph Esser prä­sen­tie­ren die Fotografie „Zukunft in Händen“ von Joan de la Malla. Foto: S. Büntig /​Rhein-​Kreis Neuss

Ein Beispiel ist die Fotografie „Zukunft in Händen“ von Joan de la Malla. Die Aufnahme zeigt, wie zehn junge Orang-​Utans in einem Reha-​Zentrum in Borneo per Schubkarre vom Schlafplatz in das Dschungelgehege gebracht wer­den. Ebenfalls sehens­wert: das Bild „Dschelada nach dem Gewitter“ von Marco Gaiotti.

Dazu schriebt der Fotograf: „Auf die­sem Bild kann man die Strategie der Nahrungsaufnahme gut erken­nen: Die Dscheladas, auch Blutbrust-​Paviane genannt, rei­ßen Büschel von Gras ab, sor­tie­ren die Halme und füh­ren dann das Bündel zum Maul. Die Aufnahme ent­stand am Ende der Regenzeit nach einem hef­ti­gen Gewitter.“

Die Ausstellung in Sinsteden ist bis zum 29. November zu sehen. Sie ist diens­tags bis sonn­tags von 12 bis 17 Uhr geöff­net und mon­tags sowie fei­er­tags geschlos­sen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​k​u​l​tur.

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