Neuss – Bürgerinformation: Welche Feier ist dem Ordnungsamt anzuzeigen?

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Land NRW hat zum 1. Oktober 2020 die Coronaschutzverordnung aktua­li­siert. Die neue Verordnung – aus der sich für die Bürgerinnen und Bürger neue Regelungen für das Anmelden von pri­va­ten Feiern erge­ben – gilt zunächst bis zum 31. Oktober 2020.

Ausschlaggebend für die Pflicht zur Anmeldung der Feier beim Ordnungsamt der Stadt Neuss ist, ob diese im pri­va­ten oder öffent­li­chen Raum statt­fin­det und wie viele Gäste zur Feier ein­ge­la­den sind.

Feierlichkeiten, die auf dem Privatgelände (im Haus oder im Garten) der Veranstalter statt­fin­den, müs­sen nicht ange­mel­det wer­den. Dazu zäh­len bei­spiels­weise Hochzeiten, ein run­der Geburtstag, eine Taufe, ein Jubiläum oder eine Abschlussfeier. Anzuzeigen sind aus­schließ­lich Feiern im öffent­li­chen Bereich.

Wurde eine Gaststätte, ein Vereinsheim oder ein Saal für die Feier ange­mie­tet, so gilt auch dies als öffent­li­cher Bereich. Sind weni­ger als 50 Personen ein­ge­la­den, brau­chen jedoch auch diese Feiern nicht ange­mel­det wer­den. Erst ab 50 Gästen ist die Veranstaltung min­des­tens 3 Werktage vor­her dem Ordnungsamt per E‑Mail an ordnungsamt@stadt.neuss.de mitzuteilen.

Die Anmeldung muss das Datum der Veranstaltung, den Namen der Örtlichkeit, Anschrift, Beginn (Uhrzeit), die vor­aus­sicht­li­che Anzahl der Gäste (so prä­zise wie mög­lich) und die Kontaktdaten der ver­ant­wort­li­chen Person/​en (z.B. Geburtstagskind, Brautpaar) mit Adresse und Telefonnummer enthalten.

Der/​Die Verantwortliche hat die Gästeliste nach § 2a Abs. 1 der Corona-​Schutzverordnung NRW auf­zu­stel­len und wäh­rend der Feier zu aktua­li­sie­ren. Diese Liste muss dem Ordnungsamt nicht vorab vor­ge­legt werden.

Gemäß der aktu­el­len Verordnung sind Feiern aus her­aus­ra­gen­dem Anlass mit bis zu 150 Personen wei­ter­hin erlaubt.

Diese maxi­male Gästeanzahl kann auf 50 redu­ziert wer­den, wenn die Anzahl an Neuinfektionen auf 35 pro 100.000 Einwohner stei­gen und noch wei­ter auf maxi­mal 25 Gäste redu­ziert wer­den, wenn die Neuinfektionen einen Wert von mehr als 50 pro 100.000 Einwohner anstei­gen sollte.

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