Korschenbroich: Falsche Gewinnversprechen – Seniorin wird Opfer von Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich (ots) Am Montag (1.10.) erhielt die Polizei Kenntnis von einem erfolg­rei­chen Betrug mit­tels „Gewinnversprechen”.

Eine lebens­äl­tere Korschenbroicherin war seit dem 22.09. mehr­fach von einem Unbekannten per Telefon kon­tak­tiert wor­den, der ihr mit­teilte, sie habe bei einem Preisausschreiben gewon­nen, müsse aber vorab eine „Bearbeitungsgebühr” zah­len, damit man ihr den Gewinn aus­hän­di­gen könne.

Im Zuge der Gespräche ließ sich die Seniorin von dem rede­ge­wand­ten Anrufer über­zeu­gen, eine hohe Geldsumme zu über­wei­sen. Überzeugt wurde sie auch, weil sie von einer ver­meint­li­chen Polizeibeamtin ange­ru­fen wurde, die den „Gewinn” bestätigte.

Als sie jedoch plötz­lich wei­te­res Geld über­wei­sen sollte, wurde die Korschenbroicherin miss­trau­isch und mel­dete sich bei der ech­ten Polizei. Das Kriminalkommissariat 12 hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt auf­grund der aktu­el­len Anlässe erneut vor den per­fi­den Machenschaften der Telefonbetrüger. Wer die Maschen der Täter kennt, kann sich jedoch aktiv schüt­zen. „Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist näm­lich leicht gesagt. Es kann jeden tref­fen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen.

Auch fal­sche Gewinnversprechen sind dar­un­ter. Generell gilt: Wenn Ihnen ein Gewinn mit­ge­teilt wird, Sie dafür aber vor­her etwas zah­len sol­len, soll­ten Sie miss­trau­isch wer­den. Dies gilt auch, wenn Sie am Telefon nach per­sön­li­chen Daten gefragt wer­den, etwa Ihre Kontodaten zum Zwecke einer Überweisung nen­nen sol­len. Geben Sie diese Daten nicht ein­fach preis. Seriöse Unternehmen ver­lan­gen keine Gebühren auf mög­li­che Gewinne.

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