Grevenbroich: Feuer im Krankenhaus – Großalarm durch gleich­zei­tige Einsätze

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Das schnelle und beson­nene Handeln der Beschäftigten des Grevenbroicher Krankenhauses ver­hin­derte am Donnerstagmorgen grö­ßere Sach- und Personenschäden bei einem Brand, der kurz nach halb neun in der Cafeteria aus­ge­bro­chen war. 

Dort war der Inhalt einer Pfanne in Flammen auf­ge­gan­gen und hatte zu einer deut­li­chen Verrauchung des Bereiches geführt. Die Brandmeldeanlage des Krankenhauses löste auf der Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss Alarm aus.

Wegen der beson­de­ren Risikostufe des Krankenhauses ent­sandte die Leitstelle fünf ehren­amt­li­che Löscheinheiten der Feuerwehr Grevenbroich an die Von-​Werth-​Straße, da die Kräfte der Hauptamtlichen Wache kurz zuvor zum Brandmeldealarm bei einem Unternehmen an der Nordstraße aus­ge­rückt waren.

Weil sich das ver­meint­li­che Feuer dort aller­dings zwi­schen­zeit­lich als tech­ni­scher Fehler in der Brandmeldeanlage ent­puppt hatte, konn­ten die Hauptamtler kurz­fris­tig umdis­po­nie­ren und ohne Zeitverzug den zwei­ten Alarmort am Krankenhaus anfah­ren. Beim Eintreffen in der Innenstadt bestä­tigte sich der Brandalarm zwar, Teile des Eingangsbereichs waren verraucht.

Die Mitarbeiter der Cafeteria hat­ten das Feuer aber bereits gelöscht, indem sie die bren­nende Pfanne geis­tes­ge­gen­wär­tig mit einem gro­ßen Deckel abge­deckt und die Flammen erstickt hat­ten. Gleichzeitig waren Schutzeinrichtungen des Krankenhauses ange­sprun­gen, hat­ten sich Rauchschutztüren und ‑klap­pen geschlos­sen und eine gefähr­li­che Verrauchung ande­rer Klinikbereiche verhindert.

Die haupt­amt­li­chen Kräfte der Grevenbroicher Wehr muss­ten nur noch die Entrauchung des Gebäudes mit Lüftern unter­stüt­zen. Ein wei­te­res Eingreifen der Wehr war nicht mehr erfor­der­lich. Die alar­mie­ren ehren­amt­li­chen Helfer der Löscheinheiten Stadtmitte, Wevelinghoven, Gustorf/​Gindorf, Kapellen und Hemmerden konn­ten die Einsätze daher bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Personen wur­den bei dem Einsatz nicht ver­letzt. Aussagen zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

(1.143 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)