Neuss /​Rommerskirchen: Falsche Polizeibeamte haben das Nachsehen – Senioren erken­nen die Betrugsversuche

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Rommerskirchen (ots) Am Montag (28.09.) und am Dienstag (29.09.) erhiel­ten meh­rere Senioren in Neuss und Rommerskirchen Anrufe von ver­meint­li­chen Polizeibeamten.

Bei der Polizei mel­de­ten sich fünf Seniorinnen und Senioren aus Neuss und eine Seniorin aus Rommerskirchen, bei denen Unbekannte ange­ru­fen und als Kriminalbeamte aus­ge­ge­ben hat­ten. Mit unter­schied­li­chen Geschichten ver­such­ten sie, ihre Opfer zu verunsichern.

Ob es nun der Sohn war, der angeb­lich durch einen selbst­ver­schul­de­ten Unfall in der Klemme steckte, oder die Einbrecherbande, die ihre nächs­ten Ziele auf einem Zettel notiert haben sollte – die ver­meint­li­che „Lösung” wäre in jedem Fall gewe­sen, dass der oder die Angerufene eine hohe Summe Bargeld zah­len sollte.

Die Seniorinnen und Senioren jedoch beka­men jeweils Zweifel oder schenk­ten den ver­meint­li­chen Polizisten gleich zu Beginn kei­nen Glauben. Sie leg­ten auf, gin­gen auf keine Forderungen ein und infor­mier­ten die echte Polizei.

Alle han­del­ten somit völ­lig rich­tig! Hier sind Betrüger am Werk, die es geschickt ver­ste­hen, ihre Opfer unter Druck zu set­zen, um an Bargeld und Wertgegenstände zu gelan­gen. Es wird gezielt eine Stresssituation auf­ge­baut, um die Angerufenen in die Irre zu füh­ren. Machen Sie sich des­halb bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort von Bargeld und/​oder Wertgegenständen fra­gen, geschweige denn anbie­ten, es nur zur Sicherheit abzu­ho­len und auf der Wache zu lagern. Seien Sie gene­rell miss­trau­isch, wenn sich Unbekannte nach Ihren Vermögensverhältnissen erkun­di­gen. Beenden Sie das Gespräch und infor­mie­ren Sie die Polizei.

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