Grevenbroich – Urnenrasengrabfelder: zen­trale Gedenkfläche nutzen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Auf den meis­ten Grevenbroicher Friedhöfen gibt es Urnenrasenfelder. Diese Bestattungsform wird oft gewählt, weil sie für die Hinterbliebenen nahezu Pflegefreiheit bedeutet. 

Der Rasenschnitt erfolgt durch die Stadtbetriebe. Häufig kann er jedoch nicht ohne erheb­li­che Vorarbeit durch­ge­führt wer­den, da Trauernde auf den Grabplatten Kerzen, Blumen oder andere Gegenstände auf­stel­len oder able­gen. Diese Handlungen wider­spre­chen der Friedhofssatzung.

Um jedoch dem ver­ständ­li­chen Wunsch, ins­be­son­dere im Rahmen von Beisetzungen, Rechnung zu tra­gen wur­den bereits an den Urnenrasengrabfeldern auf den Friedhöfen Elsen, Wevelinghoven und Stadtmitte zen­trale Flächen mit Gedenkstein oder Kreuz ange­legt. Die Mitarbeiter der Stadtbetriebe haben viel Wert dar­auf­ge­legt, jedem Platz sein eige­nes, wür­di­ges Erscheinungsbild zu geben.

Die zuletzt gestal­tete Fläche auf dem Gustorfer Waldfriedhof wurde Mitte September den Friedhofsbesuchern über­ge­ben. Die Stadtbetriebe bit­ten drin­gend darum, ab sofort auf den genann­ten Friedhöfen nur noch auf dem vor­ge­se­he­nen Areal mit­ge­brachte Kerzen, Blumen oder sons­tige Dekoration abzu­le­gen. Die Pflege der Grabfelder wird durch die nicht zuläs­sige Ablage der genann­ten Gegenstände erheb­lich erschwert und erfor­dert somit mehr Zeitaufwand.

Diese Mehrkosten gehen zu Lasten der Friedhofsgebühren, deren wei­te­rer Anstieg ver­mie­den wer­den sollte. Sämtliche Blumen und Gegenstände, die nicht ord­nungs­ge­mäß abge­legt wur­den, wer­den abge­räumt und ent­sorgt, um die Pflege der Rasengrabfelder durch­füh­ren zu können.

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