Dormagen – Verkaufsoffener Sonntag auf der Kippe

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Dormagen – Zur Stärkung des Einzelhandels hat die Stadt Dormagen wei­tere ver­kaufs­of­fene Sonntage beschlos­sen. Gegen diese Beschlüsse hat die Gewerkschaft ver.di nun einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht ein­ge­reicht, das den ver­kaufs­of­fe­nen Sonntag ver­bie­ten soll.

Natürlich kann ich die Belange von ver.di nach­voll­zie­hen, den­noch glaube ich, dass man damit dem sta­tio­nä­ren Einzelhandel – auch in der Konkurrenzsituation zu Amazon und Co. – nicht hilft“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Gewerkschaft lehnt Sonntagsöffnungen mit Blick auf die Mehrbelastung für Mitarbeiter gene­rell ab. „Das wäre für viele Gewerbetreibende ein wei­te­rer Nackenschlag in die­ser beson­ders schwie­ri­gen Zeit“, so Lierenfeld wei­ter. Der Bürgermeister spricht sich des­halb für die Sonntagsöffnungen aus.

Weil die stren­gen gesetz­li­chen Vorgaben des NRW-​Ladenöffnungsgesetzes und der dazu gefass­ten Rechtsprechung in den ver­gan­ge­nen Jahren eine Öffnung der Verkaufsstellen nur in Verbindung mit einem beson­de­ren Ereignis, wie einem Stadtfest, zulas­sen, soll es auch am kom­men­den Sonntag ein ent­spre­chen­des Rahmenprogramm geben.

Mit diver­sen Programmpunkten, bei­spiels­weise einer Straßenrallye für Kinder oder einem Musikprogramm, ver­su­chen wir einen ver­kaufs­of­fe­nen Sonntag durch­zu­füh­ren. Soweit das unter Corona-​Bedingungen natür­lich mög­lich ist, sol­len die geplan­ten Aktionen für einen fest­ähn­li­chen Charakter sor­gen“, erklärt Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen.

In ähn­li­chen Situationen wur­den bereits durch Gerichte Verbote aus­ge­spro­chen. „Deshalb wer­den wir erst sehr kurz­fris­tig wis­sen, ob die Ladenlokale wie geplant von 13 bis 18 Uhr öff­nen dür­fen“, so Bison wei­ter.

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