Kaarst – Neuregelung für Abwasserleitungsprüfungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Pflicht zur Prüfung pri­va­ter Abwasserleitungen inner­halb von Wasserschutzgebieten wird auf­ge­ho­ben. Voraussetzung ist, dass die Anlagen nach dem 01.01.1965 errich­tet wur­den und nur häus­li­ches Abwasser ableiten. 

Hintergrund ist eine Änderung in der „Selbstüberwachungsverordnung für öffent­li­che und pri­vate Abwasseranlagen“. Damit wird auch die bis­her erfor­der­li­che Wiederholungsprüfung für Grundstücke mit häus­li­cher Abwasserableitung in Wasserschutzgebieten abgeschafft.

Die Pflicht zur Prüfung pri­va­ter Leitungen mit gewerb­li­chem oder indus­tri­el­len Abwasser bleibt bestehen. Ebenfalls unver­än­dert bleibt die unver­züg­li­che Prüfpflicht bei der Errichtung oder wesent­li­chen Änderung von Abwasserleitungen. Die Prüfung muss durch einen Sachkundigen erfolgen.

Unabhängig davon emp­fiehlt Uwe Schielke, Bereichsleiter des Tiefbauamtes, allen Grundstückseigentümern, ihre Abwasserleitungen im Blick zu behal­ten: „Die jüngs­ten Starkregenereignisse haben uns allen gezeigt, dass auch das Kaarster Kanalsystem große Herausforderungen bewäl­ti­gen muss. Dies schließt einen funk­tio­nie­ren­den Hausanschluss mit ein.

Nur die regel­mä­ßige Wartung der pri­va­ten Abwasserleitung kann nasse Keller ver­hin­dern. So kön­nen Defekte und Schwachstellen früh­zei­tig erkannt wer­den. Die Stadtverwaltung steht allen Eigentümern bera­tend zur Seite“, sagt Schielke.

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