Sorglos weg­ge­wor­fe­ner Müll: eine lang­le­bige Umweltverschmutzung – auch in Dormagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ein letz­ter gro­ßer Schluck und schon wird die Getränkedose weg­ge­wor­fen – lei­der nicht immer in einen Mülleimer. Dabei beden­ken viele gar nicht, wie lange es eigent­lich dau­ert, bis Unrat in der Natur ver­rot­tet ist. 

Die Getränkedose bei­spiel­weise benö­tigt zwi­schen 50 und 500 Jahren bis sie kom­plett abge­baut ist. Eine Plastikflasche benö­tigt im Durchschnitt 450 Jahre und selbst ein klei­ner Zigarettenstummel ist erst nach min­des­tens drei Jahren kom­plett zersetzt.

Deshalb ruft die Stadt Dormagen zu noch mehr Umsicht bei der Müllentsorgung auf. „Wir müs­sen noch bes­ser auf unsere Umwelt ach­ten und Müll rich­tig ent­sor­gen“, erläu­tert Angela Schmitz, die bei der Stadt im Bereich Abfallwirtschaft arbeitet.

Neben dem sorg­los weg­ge­wor­fe­nen Müll in Wäldern, Parks und am Straßenrand lan­den viele Tonnen Plastikmüll in unse­ren Flüssen und Seen.“ Ein beacht­li­cher Faktor sind dabei etwa Mikrofasern aus unse­rer Kleidung. Bis zu 2.000 Stück pas­sie­ren laut Bundesverband Meeresmüll e.V. pro Waschgang die Filter in Waschmaschinen und Kläranlagen und gelan­gen so in den Wasserkreislauf.

Die Abbaudauer von wil­dem Müll hängt von zahl­rei­chen Faktoren ab, wie unter ande­rem der Zusammensetzung und Größe des Gegenstandes sowie der Außentemperatur. Dennoch gehen in der Regel Jahrzehnte bezie­hungs­weise Jahrhunderte ins Land, bevor der Unrat ver­rot­tet ist.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www​.bmu​.de/​w​e​n​i​g​e​r​i​s​t​m​ehr und unter www​.bun​des​ver​band​-mee​res​mu​ell​.de/​i​n​f​o​c​e​n​ter.

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