Neuss – Entwicklung Wohngebiet „Am Schwarzen Graben“ im Neusser Süden gestartet

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Areal Rosellerheide-​Neuenbaum zwi­schen Neukirchener Straße und Theodor-​Klein-​Sportanlage ist in der Vergangenheit bereits viel­fach auf seine Entwicklungspotenziale hin unter­sucht worden.

Eine gemein­schaft­lich getra­gene Lösung konnte bis­her jedoch noch nicht gefun­den wer­den. Daher wurde zu Beginn die­ses Jahres das Büro „scheu­vens + wach­ten plus pla­nungs­ge­sell­schaft mbh“ aus Dortmund mit einem dia­log­ori­en­tier­ten Moderationsverfahren beauf­tragt unter dem Titel „Am Schwarzen Graben – Neue Nachbarschaften in Rosellerheide“ die Entwicklung des gleich­na­mi­gen Plangebiets im Neusser Süden zu begleiten.

Seit März 2020 wer­den erste Gespräche und Workshops mit Fachämtern der Neusser Stadtverwaltung und Akteuren vor Ort, soge­nann­ten Schlüsselpersonen wie Stadtpolitik, Vereinen oder Institutionen durchgeführt.

Auf den heute land­wirt­schaft­lich gepräg­ten Flächen süd­lich des „Schwarzen Grabens“ im Ortsteil Rosellerheide-​Neuenbaum sol­len neue Wohnungen ent­ste­hen und neue Bewohnerinnen und Bewohner zukünf­tig in viel­fäl­ti­gen Nachbarschaften zusam­men­le­ben. Ziel ist es, dem Mangel an Wohnraum im Neusser Süden zu begeg­nen und zugleich Räume und Grünflächen für Erholung und Begegnung zu schaf­fen bezie­hungs­weise zu erhalten.

Im Rahmen des dia­log­ori­en­tier­ten Moderationsverfahrens sol­len die Rahmenbedingungen und mög­li­che Lösungswege für die künf­tige Gestaltung des Areals gemein­sam mit den Neusser Bürgerinnen und Bürgern, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie den loka­len Akteuren wie Vereine, Politik, Schule oder soziale Institutionen ent­wi­ckelt werden.

Die gewon­ne­nen Erkenntnisse bil­den die Grundlage für ein städ­te­bau­li­ches Konzept zur Entwicklung des Gebiets „Am Schwarzen Graben“. Hier sol­len – so weit wie mög­lich – die unter­schied­li­chen Interessen, Wünsche und Bedenken berück­sich­tigt werden.

Damit das Verfahren trotz der Corona-​Einschränkungen fort­ge­führt wer­den kann, wird die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen nun zunächst über die Projektwebseite: www​.am​-schwar​zen​-gra​ben​.de durchgeführt.

Bis zum 10. November haben Interessierte die Gelegenheit, ihre Anregungen und Ideen für die Gestaltung des neuen Stadtquartiers online mit­zu­tei­len und Fragen zu stel­len. Die Internetseite bie­tet zudem lau­fende Informationen über das Projekt sowie Downloads zu Ergebnissen des Prozesses.

(181 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)