Meerbusch: Falscher Polizeibeamter erfolg­reich – Die Polizei sucht Zeugen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) Am Donnerstag (17.09.) erhiel­ten Polizeibeamte Kenntnis von einem Betrug durch fal­sche Polizeibeamte. 

Ein lebens­äl­te­rer Meerbuscher war über einen län­ge­ren Zeitraum von ver­meint­li­chen Polizisten kon­tak­tiert wor­den, die ihm berich­te­ten, sein Vermögen sei durch eine Diebesbande, die man im Visier habe, gefährdet.

Den ers­ten Anruf erhielt er ver­mut­lich bereits am Donnerstag (03.09). Auf kri­ti­sche Nachfragen hatte der angeb­li­che Kripobeamte stets eine Antwort und bekräf­tigte seine Geschichte, indem er den Senior aus dem lau­fen­den Gespräch her­aus die 110 wäh­len ließ. Dort schien eine andere Person die Identität des ver­meint­li­chen Polizisten zu bestä­ti­gen. Letztlich war jedoch alles ein Täuschungsmanöver.

Der Senior ließ sich von den Anrufern über­zeu­gen und über­gab an der Gerhard-​Bacher-​Straße in Osterath Bargeld zur angeb­lich „siche­ren Verwahrung”. Um sein rest­li­ches Vermögen zu schüt­zen, for­derte der fal­sche Polizeibeamte den mitt­ler­weile sehr ver­un­si­cher­ten Meerbuscher auf, in Gold zu inves­tie­ren und die­ses dann eben­falls zu übergeben.

Als auch nach die­ser Übergabe am Mittwoch (16.09.) wei­tere Forderungen gestellt wur­den, kamen dem Senior Zweifel. Nach kri­ti­schen Rückfragen sei­ner­seits wurde dies­mal das Telefonat been­det. Am Donnerstag (17.09.), rief er dann den rich­ti­gen Notruf an und infor­mierte die Polizei.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen. Wer am Mittwoch (16.09.), zwi­schen 13 und 15 Uhr an der Gerhard-​Bacher-​Straße ver­däch­tige Personen oder Fahrzeuge beob­ach­tet hat, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

(283 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)