Dormagen macht mit bei der Aktionswoche Biotonne

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In Dormagen sowie in allen Städten Deutschlands wer­den seit Jahren große Mengen an Abfällen für das Recycling getrennt sortiert. 

Was bei Glas, Papier oder Plastik gut funk­tio­niert, ist bei kom­pos­tier­ba­ren Küchen- und Essensabfällen noch deut­lich ver­bes­se­rungs­fä­hig. Deshalb hat das Netzwerk „Aktion Biotonne Deutschland“ eine bun­des­weite Aktionswoche zur Biotonne ins Leben gerufen.

Sie fin­det noch bis zum 2. Oktober statt und wird unter­stützt von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, und NABU sowie ver­schie­de­nen Abfallwirtschafts- und Fachverbänden und zwei Handelsketten.

Wir in Dormagen wol­len auch unse­ren Beitrag dazu leis­ten. Denn nur so gehen wert­volle Ressourcen nicht ver­lo­ren“, erläu­tert Angela Schmitz, die bei der Stadt im Bereich Abfallwirtschaft arbeitet.

Grafik: Aktion Biotonne Deutschland/​Quelle: Bundesumweltministerium

Bei der jüngs­ten Veröffentlichung der Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland zeigte sich, dass immer noch knapp 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall besteht. Das gaben jetzt das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt bekannt. Diese orga­ni­schen Rohstoffe sind jedoch für die Restmülltonne viel zu kost­bar, weil sie sich voll­stän­dig zu Kompost und Biogas recy­celn lassen.

Wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätz­lich zwei Kilo kom­pos­tier­bare Küchenabfälle getrennt sam­meln, sind das wöchent­lich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneu­er­ba­rer Energie und Kompost für die Landwirtschaft, erläu­tert das Netzwerk.

Weitere Informationen zur Mülltrennung gibt es unter www​.dor​ma​gen​.mein​-abfall​ka​len​der​.de sowie Infos zur Aktionswoche unter www​.aktion​-bio​tonne​-deutsch​land​.de.

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