Meerbusch: Hanfplantage in Einfamilienhaus ent­deckt – Kriminalpolizei ermittelt

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Lank-​Latum (ots) Die Polizei wurde am Mittwoch (16.9.), gegen 16:45 Uhr, zu einem Einfamilienhaus in Lank-​Latum geru­fen. Das Haus ist nach ers­ten Erkenntnissen seit Anfang 2020 vermietet. 

Der Vermieter machte sich Sorgen, dass dort etwas pas­siert sein könne. Vor Ort zeigte sich, dass die Fenster des Gebäudes abge­klebt und somit nicht ein­seh­bar waren. Zudem war star­ker Cannabisgeruch wahr­nehm­bar. Bei einer Nachschau stell­ten die ein­ge­setz­ten Polizeibeamten fest, dass sich im Inneren des Hauses eine Vielzahl von Cannabispflanzen befand. Die Feuerwehr unter­stützte die poli­zei­li­chen Maßnahmen durch das Ausleuchten der Einsatzörtlichkeit.

In meh­re­ren (vor­mals) Wohnräumen konn­ten knapp 700 über­wie­gend ern­te­fä­hige Hanfpflanzen mit einer Größe von bis zu 160 Zentimetern auf­ge­fun­den wer­den. Offenbar haben bis­lang Unbekannte dort eine pro­fes­sio­nell ange­legte Hanfplantage ein­ge­rich­tet und betrie­ben. Zur Ausstattung gehö­ren bei­spiels­weise ein Belüftungssystem und Hochleistungslampen, für deren Verwendung Starkstrom ver­legt wor­den war. In einem sepa­ra­ten Raum trock­ne­ten die geern­te­ten Gewächse.

Noch am Abend wur­den die Pflanzen sowie die Ausstattung durch die Polizei sicher­ge­stellt. Das Fachkommissariat hat gemein­sam mit der Spurensicherung vor Ort die Ermittlungen wegen Anbau und Handels mit Betäubungsmitteln auf­ge­nom­men. Die Spurensicherung und ‑aus­wer­tung dau­ert eben­falls an.

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