VBE: Lehren muss gelernt wer­den – keine Abstriche bei der Lehrkräfteausbildung

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Klartext​.NRW – (vbe​-nrw​.de) In dem Antrag zur Sicherstellung der Lehrkräfteversorgung, der mor­gen auf der Tagesordnung des Plenums im Landtag steht, neh­men sich die regie­rungs­tra­gen­den Fraktionen eine ganze Menge vor – wenn auch zunächst nur als Prüfaufträge.

So sieht der Antrag einen Ausbau der Beratungsangebote für ange­hende Lehramtsstudierende, wei­tere Überlegungen zu Ergänzungsstudiengängen für gesuchte Lehrämter, eine opti­mierte Steuerung der Einstellung in Regionen mit beson­de­ren Einstellungsbedarfen und eine Prüfung von Maßnahmen, die berufs­be­glei­tende Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern qua­li­ta­tiv zu ver­bes­sern, vor.

Als wei­tere Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel pla­nen die Fraktionen jedoch auch, Möglichkeiten einer ver­kürz­ten Lehrkräfteausbildung prü­fen zu las­sen. Der VBE NRW for­dert an die­ser Stelle die Fraktionen, aber auch die Landesregierung auf, keine Maßnahmen auf den Weg zu brin­gen, die zu Lasten der Ausbildungsqualität gehen.

Beste Bildung gelingt nur mit best­aus­ge­bil­de­tem Personal. Das benö­tigt Zeit, auch wenn diese der Politik fehlt. Diese Zeit aber gerade jetzt nicht zu inves­tie­ren und nur auf Kurzfristigkeit zu set­zen, würde nach­hal­tige Schäden ver­ur­sa­chen. Es ist durch­aus legi­tim, bewährte Wege und Strukturen kri­tisch zu prü­fen und even­tu­elle Optimierungsmöglichkeiten zu fin­den.

Lehren muss jedoch gelernt wer­den. Dazu gehört aus­rei­chend Zeit für die Reflexion. Eine unzu­rei­chende Lehrkräfteausbildung geht zu Lasten vie­ler Schülergenerationen. Es darf keine Abstriche bei der Ausbildung geben. Eine Debatte über den Antrag mit der Expertise aus der Praxis ist nötig“, so der Landesvorsitzende des VBE NRW Stefan Behlau.

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